Jung-ProDG fordert Spende von Lecerf

Gleichzeitig teilte er mit, dass er die 52.000 Euro (netto), die er dank seiner Publifin-Tätigkeiten kassiert hatte, zurückzahlen wird. Emonts saß in den sogenannten „comités de secteurs“ der wallonischen Interkommunalen Publifin. Das Gremium sollte der Interkommunalen beratend zur Seite stehen. Die Daseinsberechtigung wurde allerdings von Kritikern infrage gestellt.

In Ostbelgien gehörte Lontzens Bürgermeister Alfred Lecerf dem besagtem Gremium an. Lecerf kassierte während dreieinhalb Jahren 67.198 Euro brutto. Auf die Dauer der Sitzungen umgerechnet, entspricht dies 139 Euro pro Minute.

In die Publifin-Debatte mischte sich am Freitag auch Pro-DG-Mandatarin Liesa Scholzen ein. Sie sprach im Namen der Jungorganisation von ProDG, J.DG, von einer „unberschämten Abzocke“. Der CSP-Politiker verdiene mit ein paar Sitzungen mehr Geld als viele Menschen in ihrem Job. J. DG fordert Lecerf auf, diese horrenden Bezüge für einen wohltätigen Zweck zu spenden.

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