Entscheidungen wurden gemeinsam getragen!

Meine Herren CSP-Mitglieder Thyssen und Emontspohl, dies ist vorerst die letzte Reaktion unserseits in der Rubrik Leserbriefe. Entscheidungen innerhalb einer Koalition werden nicht von einem Bürgermeister, sondern in gemeinsamer Verantwortung getragen. So auch die Investitionen von 2013 bis 2018, die zu einer Neuverschuldung von 7,2 Millionen Euro führten.

Da gibt es auch nichts zu verheimlichen, da es sich um öffentliche Dokumente handelt, die übrigens auf unsere „NBK“-Website nachzulesen sind. Ich habe dies viele Jahre mit meinem Gewissen vereinbaren können und unsere damaligen Koalitionspartner wahrscheinlich auch.

Denn die Koalitionspartner haben jederzeit das Recht, eine Koalition zu verlassen, wenn sie Entscheidungen nicht mehr vor den Bürgern verantworten können oder möchten. Wie Sie nun aber eine voraussichtliche Neuverschuldung von 35 Millionen Euro bis ins Jahr 2024 mit Ihrem Gewissen vereinbaren können, ist mir schleierhaft. Zu dem ständigen Vorwurf, die Weichen wurden nicht richtig gestellt, sei gesagt, dass es dazu bis ins Jahr 2018 keine Notwendigkeit gab.

Mit dem Einkommen auskommen, ist und war ja die beliebte Devise. Anstatt wiederholt zu behaupten, die Reserven seien aufgebraucht worden, sollten Sie sich mit den entsprechenden Dokumenten beschäftigen. Sie werden feststellen, dass der aktuellen Mehrheit 2,4 Millionen Euro im Jahr 2019 zur Verfügung standen. Sollten Sie nicht mit der Materie klarkommen, rate ich Ihnen, Ihren CSP-Kollegen und Altbürgermeister Mathieu Grosch aufzusuchen, denn auch er verstand es, anständig mit dem Geld der Bürgerinnen und Bürger umzugehen.

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