Eine vielbeachtete Ausstellung geht im IKOB zu Ende, und eine neue, vielversprechende, kündigt sich nur ein paar Tage später an. Und dazwischen lädt das Museum für Zeitgenössische Kunst zu einem Festival ein. Also mächtig was los im IKOB zum Sommerausklang.
Kunstinteressierte nutzten am Sonntag die letzte Gelegenheit, sich die Gruppenausstellung „All our Yesterdays“ anzuschauen. Die Ausstellung schaffte eine Verbindung zwischen den Arbeiten von drei in Belgien lebenden Künstlerinnen unterschiedlicher Generationen. Zu sehen waren Skulpturen und Installationen, sowie Fotografie, Film, Ton und Performance. Wie der Titel der Ausstellung schon andeutet, ging es um Vergangenheit und Gegenwart, um Vergangenes, das im Heute nachwirkt. Zu sehen waren Arbeiten von Lili Dujourie, Sophie Nys und Angyvir Padilla.
Am Samstag (2. September) steht das Museum für Zeitgenössische Kunst in Eupen ganz im Zeichen eines vielversprechenden Festivals. „Performing Landscapes“, so der Titel. „Kafka, Kreidezeit und Kulinarik an einem Ort“, heißt es dazu im Ikob. Das eintägige Festival beginnt um 14 Uhr, soll gegen 21 Uhr enden. Es kommt mit einer Mischung aus Kunst, Sound und Outdoorerlebnis nach Eupen. Acht Künstlerinnen und Künstler aus fünf Ländern haben vor, das IKOB und seine Umgebung in eine Bühne für Musik, Tanz, Installationen und interaktive Spaziergänge zu verwandeln. Die Besonderheiten der Euregio-Maas-Rhein-Region stehen dabei im Fokus. Das Festival wird präsentiert von Very Contemporary, in Zusammenarbeit mit Greylight Projects.
Marcin Dudek stellt ab dem 17. September in Eupen aus.
Auch das Ausstellungsprogramm für den Herbst steht fest: Am 17. September kommt der in Krakau (Polen) geborene Künstler Marcin Dudek nach Eupen. „Marcin Dudek verwebt autobiografische Erinnerungen an seine Jugend als Teil jener polnischen Generation, die nach der Auflösung des Ostblocks heranwuchs, mit einer kritischen Betrachtung der gesellschaftlichen Abhängigkeit von Spektakel, Macht und Aggression. Sein Werk umfasst Installationen, Performances, Skulptur und Malerei“, heißt es dazu im Ikob.

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