Der Klub, dessen Konten seit Mittwoch eingefroren sind, teilte mit, dass man „weiter mit der Justiz arbeiten wolle, um die Affäre so schnell wie möglich aufzuklären.“
„Im Rahmen der Hausdurchsuchungen, die am 14. November 2018 bei Royal Excel Mouscron durchgeführt wurden, ordnete Untersuchungsrichter Michel Claise eine schützende Pfändung an. Um den reibungslosen täglichen finanziellen Betrieb und die Kontinuität des Klubs zu gewährleisten, wurden zwei vorläufige Direktoren ernannt. Diese Ernennungen ermöglichen es dem Klub, seine Verpflichtungen gegenüber seinen Gläubigern (Spieler, Mitarbeiter, Personal, Verwaltungen, Lieferanten, etc.) zu erfüllen.“
Die föderale Staatsanwaltschaft ermittelt seit geraumer Zeit u. a. wegen Fälschungen und Betrügereien gegen Excel Mouscron.
„Das Management und der Vorstand bleiben im Amt und setzen ihre tägliche Arbeit fort. Royal Excel Mouscron wird weiterhin mit den Gerichten zusammenarbeiten, um diesen Fall so schnell wie möglich aufzuklären“, heißt es in der Excel-Pressemitteilung.
Die föderale Staatsanwaltschaft ermittelt seit geraumer Zeit u. a. wegen Fälschungen und Betrügereien gegen Excel Mouscron. Am Mittwoch hat Untersuchungsrichter Michel Claise Gelder einfrieren lassen. Außerdem setzte er zwei vorübergehende Verwalter ein. Grundlage für diese Entscheidungen sind Ermittlungen bezüglich Geldwäsche und illegale Firmenkonstrukte.
Die Ermittlungen gegen Mouscron begannen bereits im April vergangenen Jahres. Einerseits geht es um die Frage, wem der Verein eigentlich gehört. Die Ermittler gehen davon aus, dass hinter dem Firmengeflecht mit Pino Zahavi verbotenerweise ein Spielervermittler steht. Nur durch das Einreichen von gefälschten Dokumenten soll der Verein seine Lizenz durch den Belgischen Sportgerichtshof CBAS erhalten haben. (belga/mn)
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