Maxime I. schwingt das Zepter über Kettenis


„Wir sind im Wunderland – Nein, wir sind doch in Kettenis beim Kinderkarneval“, war auf der Bühne zu vernehmen. Dieser Dialog erlangte die Aufmerksamkeit des Publikums. Damit konnten die Moderatorinnen Laila Palm und Marie Dinant, die die Geschichte von Alice im Wunderland über die ganze Sitzung hinweg einfließen ließen, nun die Leiter der KLJ Kettenis mit Prinz Aaron I. und seinen Pagen Noémie und Joleen einmarschieren lassen.

Zum letzten Mal wurde für dieses Gespann getanzt und gesungen. Den Anfang machte der Kindergarten. Als sportlicher Nachwuchs präsentierten sie den „Sportinator-Tanz“. Mindestens genauso aktiv musste ebenso die erste KLJ-Gruppe sein. Denn nicht nur in Holland in trägt man orange, sondern auch in Kettenis, wenn die Feldhasen mit Breakdance-Elementen begeistern. Aus dem Wunderland kommend verstand Alice nicht genau, was sie tun soll, als die Anweisung der KLJ-Fasane „Mama Lauda“ lautete. Erst der Song und der fetzige Tanz ließen den Groschen fallen, wie die mit langen Zöpfen ausgestatteten „Alicen“ zugaben. Und dann sollten noch die Jüngsten, die KLJ-Maulis, die sich als Piraten aus dem Dorf mit K auftraten, zum Zuge kommen.

Mit Chouke & Kowalski durften erstmals alle Kinder die Bühne unsicher machen, bevor das Gespann sich gegenseitig Geschenke überreichte, für eine schöne Session dankte und ein letztes „Kettenis Alaaf!“ auf Aaron I. ertönte. Mit einer Polonaise ging es schließlich ohne Zeichen der Macht noch einmal durch das Spalier der Jecken, das sich für den Empfang des Neuen bereitstellte.

„Seit ungefähr zwei Jahren schwärmt er davon und fragte ständig, Mama darf ich auch mal Prinz werden“, erzählt die Mutter anderen fragenden Eltern im engen Pulk aus filmenden Eltern und neugierig-gespannten Kindern vor der Bühne. Denn gerade war Maxime I. mit Leni und Sophie persönlich von Bürgermeisterin Claudia Niessen mit der Übergabe des Zepters ins Amt gehievt worden. Zu seinen Ehren waren Prinz Gerd II. mit seiner Karnevalspolizei und dem Tanzmariechen Anouck und die KKG Berger Block mit Tanzmariechen Guilia zu Gast.

Sowohl in jeglicher Größe und Altersklasse vertreten als auch mit Schwung unterwegs wurde hier und darauffolgend das Prinzenmotto Realität. Die Wiesel der KLJ rockten, die Feldmäuse machten Party, die Turmfalken tanzten Polka und die Füchse hauchten den Backstreet Boys neues Leben ein. Die Füchse sind die 39 aktiven Leiter, so viele wie noch nie in der Geschichte der Landjugend. Jannika Dormann, die die Organisation übernommen hatte, erklärte während der ausgelassene Auftritt von Sven ohne Girls mit ausschließlich lachenden Kindergesichtern noch lief: „Eine der Hauptverantwortlichen ist kurzfristig aus privaten Gründen aus dem Komitee ausgeschieden. Ich bin sehr froh darüber, wie alles abgelaufen ist und das Team zusammengehalten hat. Bis auf ein bisschen Verspätung im Programm kann ich nichts beklagen“, zog sie ein positives Fazit.

<p>Die Mitglieder der KLJ zeigten ihr Können.</p>
Die Mitglieder der KLJ zeigten ihr Können.

Kinderkappensitzung in Kettenis

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