Energie für Belgien

Engie-Electrabel ist nichts anderes als eine Filiale von EDF (Electricité de France), die vor ein paar Monaten vom französischen Staat vor dem Bankrott gerettet wurde und seitdem Eigentum des französischen Staates ist. Wie soll denn eine belgische Regierung mit diesem bankrotten Staatskonzern eine faire Verhandlung führen können? Jahrzehntelang hat EDF ihren Atomstrom für ganz Europa gepriesen und angeblich preisgünstig angeboten. Aber diese Rechnung ist nicht aufgegangen. Zum Beispiel bekommt EDF die Reparaturen und die notwendigen Kontrollen ihrer AKWs nicht in den Griff.

Das kostet alles sehr viel Geld, insbesondere die Personalkosten für diese Reparaturen und Kontrollen. Das dazu nötige Personal kann nur ein bis zwei Stunden am Tag arbeiten, wegen der Strahlungsgefahr.

Darüber hinaus muss das notwendige Uran für Frankreich und auch für Belgien importiert werden. Dazu kommen noch die immensen Kosten der Entsorgung der radioaktiven Abfälle und die für Jahrhunderte aufzubewahrenden Kernelemente. Wer soll das alles bezahlen?

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