Öffentliche Beleuchtung

Die Fraktion „Mit Uns“ behauptet, dass durch ein nächtliches Abschalten an Werktagen (ca. 500 Schaltvorgänge/Jahr) die Lebensdauer der LED verkürzt würde. Dem widersprechen die Hersteller. Für diese modernen LED-Leuchtmittel wird eine Lebensdauer von 100.000 Stunden (ca. 30 Jahre) gewährleistet und davon 15 Jahre Garantie.

Aktuell sind lediglich 30% der öffentlichen Beleuchtung mit LED ausgerüstet, sodass die Thematik ohnehin nur einen geringen Teil der Beleuchtung auf dem Gemeindegebiet betrifft.

Während die alte Mehrheit sich dafür entschieden hat, jeweils nur eine Tranche an Lampen pro Jahr umzurüsten, haben wir für 2023 die Mittel hierzu von 65.000 Euro auf 130.000 Euro verdoppelt. Wir werden somit den Prozentsatz von LED-Beleuchtung in nur einem Jahr von 30% auf zirka 50% erhöhen.

Nach der weitestgehenden Umstellung auf LED werden wir das Für und Wider von Abschalten und Dimmen neu prüfen. Aber auch dann gilt, dass eine ausgeschaltete Lampe weniger verbraucht als eine gedimmte.

Die Frage nach dem Energieverbrauch in den öffentlichen Gebäuden hatten wir auch schon in der Gemeinderatsitzung beantwortet: die Verbräuche werden seit Anfang 2022 noch engmaschiger erfasst und Einsparungen werden derzeit in erster Linie über die Steuerung der Nachtabsenkung und die Verfeinerung der Heizzeiten vorgenommen. Zudem ist die Installation neuer Fotovoltaik-Anlagen vorgesehen.

Die Mehrheit lässt die Bürger nicht wie behauptet im Dunkeln stehen. Die Opposition sollte aufhören, den Bürgern Sand in die Augen zu streuen.

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