Ich bin froh, dass in Ihrem Bericht das Thema „Sucht und Abhängigkeit“ angesprochen wird und über digitalfreie Räume gesprochen wurde. Mein Versuch, mich vor Jahren mit der digitalen Welt zu beschäftigen, ist an Unverständnis meinerseits und zu hohen Kosten gescheitert, einerseits, aber vor allem daran, dass es mir in keinem Sinne eine Befriedigung gegeben hat. Ich finde es schon lächerlich, wie an so vielen Stellen mit Apps oder QR-Codes herumgeschmissen wird. Wo wird in dieser Art noch die körperliche, fassbare und natürliche Realität wahrgenommen, die weitaus befriedigender ist? Wie Edgar Heyen herausstellt, bin ich ebenfalls der Überzeugung, dass jeder im Leben ohne Digitalisierung leben können muss und für diese Menschen parallel die analoge Welt erhalten bleiben muss. Es erinnert mich sehr an die Abhängigkeit von Deutschland vom russischen Gas, wenn kein Plan B, keine Alternative besteht. Ich kann es absolut nicht verstehen, dass Menschen sich immer mehr an prekäre Abhängigkeiten von Maschinen begeben, statt sich auf ihre Fähigkeiten zu besinnen. Weisheit trägt jeder in sich und ist nicht im Computer o.ä. zu finden.
Ich hoffe sehr, dass die Politik weise reagiert... ganz besonders für die nachkommenden Generationen, dass sie sich für das entscheiden können, was ihnen gut tut. Genauso plädiere ich in diesem Sinne für die unbedingte Erhaltung des Bargeldes. Ich habe noch nie mit Bankkarte gezahlt. So habe ich immer die Übersicht über meine Finanzen. Wenn das Geld alle ist, wird nichts mehr gekauft. So einfach ist das und so wichtig ist es gerade in der heutigen Zeit.
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