Wie in der Ausgabe vom 25. April zu erlesen ist, zerbricht sich die Vivaldi-Regierung den Kopf über den Verlust der Kaufkraft der Familien. Dem könnte durch eine Abänderung der Steuerbareme abgeholfen werden. In der Tat, die jetzigen Baremen bestrafen die „normalen Arbeitnehmer“. Eine kurze Erläuterung: Ein Jahreseinkommen von 13.540€ wird mit 25% besteuert, wobei ein Betrag von 9.050€ steuerfrei ist.
Kommt dann ein Steuersatz von 40% auf die Einkommen zwischen 13.540€ und 23.900€. Folgt dann 45% auf die Einkommen von 23.900€ bis 41.360€. Ab 41.360€ und mehr wird mit 50% besteuert. Wie wir feststellen können, sind die Steuersätze von 30% und 35% gänzlich von der Bildfläche verschwunden! Würde der Staat diese Sätze wieder anwenden, könnte eine zeitweilige Indexierung ausfallen, und dies hätte zur Folge, dass der Bürger mehr Lohn in der Tasche hätte und die Unternehmer vor Erhöhung der Löhne geschützt wären. Einkaufs- und Wettbewerbskraft wären somit gewährleistet.
Noch kurz gesagt: Von den 2% Indexierung bleibt dem Arbeitnehmer, nach Abzug sozialer Lasten und Steuern, nur eine Erhöhung von 0,9%. Der Staat kassiert am meisten!
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