Ich finde es skandalös, wie momentan jedes westliche, vor allem europäische Land im Nahen Osten den Scheichs, Autokraten und Diktatoren die Schuhe lecken geht.
Wäre es nicht langsam an der Zeit, auch mal Völkern, die wir Jahrhunderte nur ausgebeutet haben, ausbluten und verhungern haben lassen, denen vorzuziehen, die ihre Steaks mit Blattgold „veredeln“, Wasserparks in die wasserlose Wüste bauen, und Arbeiter wie Sklaven behandeln, und nicht bezahlen?
Wieso kann Europa nicht vorangehen und seinen ehemaligen Kolonien ein wenig zurückgeben, was wir ihnen Jahrhunderte lang gestohlen haben und auch heute noch stehlen, und worauf wir unseren Reichtum größtenteils stützen? Jetzt wäre der Moment einen Schnitt zu machen, und den hätte man bereits seit einiger Zeit einleiten können, uns nach Afrika zu orientieren, um dort die Produktion von grünem Wasserstoff zu fördern. Sonnenenergie ist auf dem afrikanischen Kontinent satt und unerschöpflich, und die Meeresenge zwischen Europa und Afrika ist gerade mal 14 km breit, also ohne großen Aufwand zu überwinden. Ich glaube, da liegen sogar schon Rohrleitungen.
Vielleicht könnten wir dann auch mal beweisen, dass wir nicht nur plündern und ausbeuten, sondern die, die uns etwas liefern, das wir brauchen, auch gewillt sind, angemessen zu vergüten. Die Scheichs haben uns auch kein Öl umsonst gegeben, was voraussetzt, dass wir den Aufbau und Betrieb nicht in Hände von Großkonzernen geben, die wiederum mit der Ausbeutung weitermachen würden, sondern in die Hand dieser Staaten durch Abschließen von bilateralen Verträgen zwischen Regierungen (Europa geschlossen als Union, und so viele afrikanische Staaten wie nur möglich und nötig).
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