Die Ukraine habe Belgien auch gebeten, eine große Menge an Treibstoff für die Versorgung der ukrainischen Truppen zu liefern. „Unser Land wird dieser Bitte nachkommen“, schreibt De Croo. Demnach liefert Belgien insgesamt 3.800 Tonnen Treibstoff. Das entspricht etwa drei Millionen Litern. Der Kraftstoff stammt aus der nationalen Reserve in Belgien. De Croo deutete weiter an, dass man schaue, welche „aktiven“ Mittel noch der Ukraine zur Verfügung gestellt werden können.
Die Analyse über den Einsatz belgischer Bodentruppen unter NATO-Kommando sei derweil noch nicht abgeschlossen, wie das Kabinett des Premierministers klarstellte.
De Croo hatte am Freitagabend gegenüber dem flämischen Rundfunk (VRT) erklärt, dass die Nato die Bitte an Belgien gerichtet habe, Soldaten an die Ostflanke der Allianz zu entsenden. „Wir werden unsere Verantwortung übernehmen. Unsere Soldaten werden Teil der Ostflanke der Nato um Russland deutlich zu machen, dass wir da keinen Millimeter von preisgeben“, sagte der Premier.
Der Text wird unter dem Tweet fortgesetzt.
Unterdessen ist ein erster Konvoi der belgischen Armee mit militärischem Schutz- und Orientierungsmaterial auf dem Weg in die Ukraine. Das hat der Sprecher von Verteidigungsministerin Ludivine Dedonder (PS) am Samstagmorgen bekannt gegeben. Das Material soll demnach zur Nato-Ostflanke gebracht werden. Waffen haben die LKW allerdings noch nicht geladen.
Nach Angaben des Sprechers wurde die Zusammenstellung des Schutz- und Orientierungsmaterials in Absprache mit den EU- und NATO-Partnern vorgenommen. Es gebe eine Koordinierung, „sodass nicht jeder einfach irgendetwas in die Ukraine schickt“. (belga/calü)
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