Ungeheuerliches Desinteresse

Vor über einem halben Jahr hatte ich Sciensano auf eine auffällige Übersterblichkeit in der Altersgruppe 65 bis 74 Jahren just zum Zeitpunkt deren Impfung hingewiesen. Auf meine Frage, ob man denn nicht mal die Datenbanken „Impfstatus“ und „Sterbefälle“ verknüpfen sollte, und sei es auch nur, um auszuschließen zu können, dass ein Zusammenhang zwischen beiden Ereignissen besteht, antwortete Sciensano, dass sie noch keinen umfassenden Überblick über den Impfstatus der Verstorbenen hätten. Neuerdings hat das Wochenmagazin „The Economist“ die aktuelle Übersterblichkeit in über 200 Ländern mit der Anzahl an COVID-19-Toten über die Zeitachse seit Beginn der Pandemie bei ourworldindata.org veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass in vielen Ländern, so auch in Belgien, die Übersterblichkeit seit Anfang des Sommers 2021 nur knapp zur Hälfte COVID-19 zugeordnet werden kann. Auch Sciensano räumt im letzten RAG-Bericht eine signifikante Übersterblichkeit seit Dezember 2021, insbesondere in Flandern ein.

Nun habe ich abermals Sciensano, mit Kopie an Politik und Medien, angeschrieben und um die Offenlegung des Impfstatus aller Verstorbenen gebeten. Bis heute keine Antwort, weder von Sciensano, noch von Politik und Medien. Meine Hoffnung ist, dass diese Übersterblichkeit eben nicht der Impfkampagne geschuldet ist. Das Fehlen jedweder auffälliger Häufung der Todesfälle unter den Geimpften würde meine Hoffnung bestärken. Dass nun aber Sciensano nicht gewillt ist, für Klarheit bzgl. des im Raum stehenden Verdachts, dass vielleicht die Impfung zur Übersterblichkeit beigetragen haben könnte, zu sorgen, finde ich ungeheuerlich.

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