Seit vielen Monaten suchen Politiker, Virologen, Theologen, Philosophen, Soziologen nach Wegen, die Impfquote zu steigern – ohne großen Erfolg. Jetzt hat ein Poet das Ei des Kolumbus gefunden in Form eines Gedichts:
Impfpflicht
„I“ und „icht“ sind schöne Silben,
Zierlich licht und zitrushell.
Aber hässlich wie die Milben
Sind die Silben mpf pfl.
Nimmt man alle vier zusammen,
Kommt die „Impfpflicht“ da heraus.
Also ist sie zu verdammen:
Keine Impfpflicht! Ende! Aus!
Frei soll jeder Geist entscheiden:
Dämme ich die Seuche ein?
Oder mag ich Seuchen leiden?
In dem Falle wäre fein:
Bangen Sie ums reine Karma!
Bangen Sie und schimpfen Sie!
Schimpfen Sie auf Arzt und Pharma!
Aber bitte: Impfen Sie.
Jetzt gilt es nur noch diese Zeilen einer großen Zahl von Bürgern zukommen zu lassen und das Problem ist gelöst. Ein erster Schritt ist hier und heute bereits getan und unser großer Dank gebührt dem Dichter Herrn Thomas Gsella.
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