Jährlich 333 Zusammenstöße zwischen Radfahrer und Autotüre – „Dutch Reach“ soll Unfälle verhindern

<p>Jährlich 333 Zusammenstöße zwischen Radfahrer und Autotüre – „Dutch Reach“ soll Unfälle verhindern</p>
Illustrationsbild: dpa

Die Zahlen beziehen sich auf den Zeitraum zwischen 2016 und 2020. Wenn Autotüre und Fahrradfahrer aufeinandertreffen, hat das in der Regel leichte Verletzungen zur Folge. In einem von zwölf Fällen kommt es zu schweren Verletzungen, und jedes Jahr sterben ein bis zwei Radfahrer in Folge eines Zusammenstoßes mit einer Autotüre.

Die Föderalregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 zu halbieren und die Zahl der Verkehrstoten bis 2050 auf Null zu reduzieren. Mit Hilfe des sogenannten „Dutch Reach“ (“Holländischer Griff“) sollen Unfälle durch unachtsam geöffnete Autotüren künftig verhindert werden. Der „Dutch Reach“ beruht auf dem Prinzip, die Autotüre stets mit der Hand zu öffnen, die am weitesten entfernt ist: der Fahrer also mit rechts, der Beifahrer mit links. Auf diese Weise dreht sich der Körper automatisch in Richtung Rückspiegel und verleitet dazu, über die Schulter zu schauen und zu prüfen, ob ein Radfahrer herannaht.

In den Niederlanden und in Großbritannien hat sich diese Technik zur Erhöhung der Verkehrssicherheit bereits etabliert. „Ich möchte alle Autofahrer und Fahrzeuginsassen ermutigen, den „Dutch Reach“ zu verinnerlichen. Auf diese Weise können wir die Zahl der schweren Unfälle erheblich reduzieren“, ist Verlinden überzeugt. (belga/sue)

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