Demnach dürfen ab dem 1. Oktober Diskotheken und Nachtklubs wieder ihre Pforten öffnen. Wie die VRT schreibt, können die zuständigen Behörden selbst entscheiden, ob und unter welchen Bedingungen die Etablisments tatsächlich wieder ihren Betrieb aufnehmen können. So können die politisch Verantwortlichen einer Gemeinde beispielsweise entscheiden, dass für den Zugang zu einer Disco die Vorlage eines „Covid Safe Tickets“ erforderlich ist.
Gelockert werden sollen nach Information des flämischen Rundfunks auch die Schutzmaßnahmen im Horeca-Sektor. Dem VRT-Bericht zufolge soll ab dem 1. September keine Sperrstunde mehr gelten. Ad acta gelegt werden soll dann auch die Höchstzahl der Personen an einem Tisch. Auch das Sitzen an einer Bar soll ab dem 1. September wieder erlaubt sein. Aber: Ein Mundschutz soll die Pflicht bleiben, zumindest dann, wenn man seinen Platz verlässt. Bis in Cafés, Kneipen und Bars wieder getanzt werden darf, dauert es nach Angaben der VRT wohl noch bis zum 1. Oktober.
Auch zu Hause sollen wieder mehr Freiheiten herrschen: Nach VRT-Infos soll die Regel, dass man maximal acht Personen zu Hause empfangen darf, ebenfalls zum 1. September abgeschafft werden. Fortan sollen die Belgier in den eigenen vier Wänden wieder so viele Leute begrüßen können, wie sie möchten.
Der Bericht der VRT enthält auch eine gute Nachricht auch für diejenigen, die im September heiraten oder ihr eigenes Fest in einem Saal veranstalten wollen. Für solche privaten Feiern könnten ab dem 1. September wieder alle Beschränkungen abgeschafft werden – und es soll dann auch wieder das Tanzen erlaubt sein.
Von offizieller Seite wurden die Berichte weder bestätigt noch dementiert. Premier Alexander De Croo wird die endgültigen Entscheidungen im Anschluss an das Treffen des KA auf einer Pressekonferenz (18 Uhr) mitteilen. (calü)

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