Kam es bei Umtrunk in Eupener Firma zu einer Vergewaltigung?

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Illustrationsfoto: dpa

Was genau bei diesem Umtrunk unter Kollegen geschah, konnte nicht genau geklärt werden, da bei dieser Zusammenkunft viel Alkohol im Spiel war. Der Angeklagte bestreitet alle Vorwürfe und selbst den Umstand, Sex mit der Frau gehabt zu haben. Gegenüber Kollegen hatte der Slowake aber gerade damit geprahlt. Bei einer Untersuchung der Frau waren Verletzungen festgestellt worden. Die Staatsanwaltschaft will den Mann zwei Jahre in Haft und 1.600 Euro zahlen sehen.

Ihre Mandantin sei bis heute traumatisiert und befinde sich in psychiatrischer Behandlung, betonte ihre Anwältin, die einen vorläufigen Schadensersatz von einem Euro forderte.

Für seinen Anwalt gibt es in dieser Akte Zweifel, die einen Freispruch für seinen unbescholtenen Mandanten zur Folge haben müssten. Er führte einen negativen DNA-Test an, erkannte keine stichhaltigen Beweise und erinnerte an die Tatsache, dass es keine Zeugen für die Vergewaltigung gebe.

Das Gericht will am 8. September sein Urteil verkünden.

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