Was die Skeptiker der Corona-Maßnahmen schon sehr früh befürchtet und die Politiker stets vollmundig „geleugnet“ hatten, wird nun allmählich Realität: Der Impfzwang! Dem Impfverweigerer droht nun keine Geld- oder Gefängnisstrafe, aber der Entzug seiner freiheitlichen Grundrechte. Bereits aufgrund der tatsächlich fehlenden Langzeitstudien bezüglich der Nebenwirkungen der Impfung ist es weder dumm, noch unverantwortlich, die Impfung abzulehnen. Ich vermisse den Respekt vor den Überzeugungen dieser Zweifler.
Wie viele Jahre hat es gedauert, bis Europa die Religionskriege, die letztendlich die Folge genau dieses fehlenden Respekts vor den anderen Überzeugungen der Anderen waren, überwunden hatte?
Die Fragen, inwiefern denn nun ein Nichtgeimpfter überhaupt eine Gefahr für den Geimpften darstellt, oder wie denn langfristig mit den Nichtgeimpften, deren Zahl sich sogar in Israel auf rund 30% der Bevölkerung einzupendeln scheint, umgegangen werden soll, werden gar nicht erst aufgeworfen.
Aus Solidarität mit denjenigen, denen die Ausgrenzung aus der Gesellschaft aufgrund ihrer persönlichen Überzeugung droht, kommt die Impfung für mich, wenn überhaupt, erst dann in Frage, wenn diese Ausgrenzung vom Tisch ist. Schließlich sollte eine Impfung gegen eine Krankheit und nicht gegen Ausgrenzung schützen. Mehr kann ich im Moment nicht gegen die drohende unsägliche Spaltung unserer Gesellschaft tun.
Kommentare
Super Idee , Herr Schmitz: Erst einmal eine Langzeitstudie abwarten und das Virus so richtig wüten lassen, es gab ja noch nicht genug Tote...
Den unzähligen Menschen, die nach Luft schnappend und röchelnd elendig am Covid-19-Erstickungstod krepieren, wird der "Respekt" vor ihren "Überzeugungen" sicherlich sehr helfen, genauso wie den Hinterbliebenen.
Wissen Sie, was Leben rettet? Richtig: Impfungen! Da können Sie von mir aus Ihre "Zweifel" in güldenen Lettern auf dem Mond gravieren lassen und 3 242 295 Leserbriefe schreiben, daran ändert sich nichts. Nochmal zum Mitschreiben: Impfen. rettet. Leben.
Mehr können Sie in der Tat nicht ¨FÜR die Spaltung der Gesellschaft tun, Sie geben sich seit Monaten wirklich die allergrößte Mühe - "Respekt"!
Ja, Alexander.
Die einen kämpfen mit allen Mitteln gegen die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie, die anderen gegen Maßnahmen zur Begrenzung des anthropogenen Klimawandels. Die Motive sind wohl die gleichen.
Es gibt Menschen, die schon immer Lust am Untergang hatten. Dass sie sich dabei als Akteure des gesellschaftlichen Zusammenhaltes verstehen, ist an Schizophrenie eigentlich kaum noch zu überbieten.
Obwohl, noch ist weder die Pandemie noch der Klimawandel besiegt.
Da könnte noch einiges kommen...
Wer kann komplett ausschließen, dass eine Corona-Impfung Spätfolgen nach sich zieht ?
Wo sind die Beweise, dass Geimpfte das Virus nicht doch übertragen können ?
Es ist im Grunde ganz einfach : Es besteht keine Impfpflicht ! Und deshalb darf es keine Diskriminierung von Menschen, die sich nicht impfen lassen wollen, geben. PUNKT. Das sieht übrigens auch die EU (noch) so. Jeder , der sich nicht impfen lassen will, wird seine Gründe haben. Die muss er auch nicht öffentlich machen. Corona-Impfstoffverweigerern mangelnde Solidarität zu unterstellen und in die medial propagierte Verschwörerecke stellen zu wollen, wie mittlerweile Usus, ist unverschämt und nicht sehr fair. Übrigens, was ist, wenn die ominöse 70-Prozent -Quote nicht erreicht wird ? Es muss jedem selbst überlassen bleiben, ob er sich impfen lässt. Ich be- und verurteile ja auch niemanden, der sich impfen lässt. Es ist eine Frage des Vertrauens. Vertrauen in Wissenschaft und Forschung, Vertrauen in die Politik. Obwohl ich technikaffin, politisch und wissenschaftlich interessiert bin, habe ich dieses Vertrauen nicht. Falls es doch auf eine Impfpflicht durch die Hintertür hinausläuft, wäre dies ein (weiterer) Vertrauensbruch. Nein, eine Ausgrenzung und Diskriminierung Nicht-Geimpfter darf es nicht geben !
"Übrigens, was ist, wenn die ominöse 70-Prozent -Quote nicht erreicht wird ?" fragt Herr Michels..
Nun, die Antwort ist ganz einfach. Dann gucken diejenigen, die keinen Impfschutz haben, in die Röhre. Und das ist dann schade vor allem für diejenigen, für die eine Impfung ein so großes !!!medizinisches!!! Risiko darstellt, das man ihnen von einer Impfung abraten muss, auch wenn Sie sich gerne impfen lassen würden.
Und wen müßte man dafür verantwortlich machen?
Diejenigen, die ohne einen solchen trifftigen Grund das vergleichsweise sehr geringe Impfrisiko für sich selbst scheuen, und sich statt dessen darauf verlassen, das sich genügend Andere finden, die sich dennoch impfen lassen.
Das ist ihr gutes Recht,denn es gibt keine Impfpflicht. Im Gegenzug darf die Gesellschaft aber ja wohl erwarten, dass die Impfverweigerer so lange die Einschränkungen ihrer Freiheiten ertragen, wie diejenigen, denen noch kein Impfangebot gemacht werden konnte..
Mit Ausgrenzung und Diskrimination hat das absolut nichts zu tun, allenfalls was mit solidarischem Verhalten.
Ich gehe mir nacher meine erste Impfung abholen, zu meinem persönlichen Schutz, zum Schutz derer, die nicht geimpft werden können und als mein Beitrag zurück zu einem Leben ohne Einschränkungen für alle.. Und ich will es nicht versäumen, mich schon jetzt bei allen dafür zu bedanken, die das möglich machen. Das schließt ganz explizit die Jüngeren ein, die mir aufgrund der Alterspriorisierung einen etwas frühren Termin ermöglichen.
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Danke, Herr Stein!
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