Herr Michael Balter findet es gewagt, bei den weltweiten Corona-Erkrankungen von einer Pandemie zu sprechen. Über 140 Millionen Infektionsfälle und mehr als 3 Millionen Tote sind ihm offensichtlich dafür noch nicht genug. Verglichen mit der Spanischen Grippe von 1918 mit 500 Millionen Infizierten und 20-50 Millionen Toten steckt die jetzige Viruserkrankung in der Tat noch in den Kinderschuhen.
Bei der Bekämpfung der Vielleicht-Pandemie steht Herr Balter einer Impfung skeptisch gegenüber, denn auch „Geimpfte sind an Covid-19 erkrankt und in den Altenheimen in der Eifel waren Menschen nach der Impfung richtig schlecht dran“. Wäre er in der politischen Verantwortung, wäre seine allererste Maßnahme daher, „den Leuten Impulse zu geben, um ihr Immunsystem zu stärken“ - also zum Beispiel: Hühnerbrühe, Wechselbäder, erholsamer Schlaf, viel trinken, Vitamine und Mineralstoffe, regelmäßige Bewegung, Stressabbau. Diese Impulse vermisst er bei der gegenwärtigen Regierung, die im Gegenteil durch ihre Politik nur Angst verbreitet und Angst schädigt bekanntlich das Immunsystem. Hinzu kommt, dass „ein Großteil der Bevölkerung von dem Virus nicht direkt betroffen ist“.
Balter räumt ein, dass das Virus sicherlich auch mit Gefahren verbunden ist, „zumindest für gewisse Bevölkerungsgruppen - aber die Maßnahmen der Regierung sind für viele Bevölkerungsgruppen gefährlich“. Mit anderen Worten: Die Regierungsmaßnahmen sind schlimmer als das Virus selbst.
Ich befürchte, dass nicht wenige Vivant-Wähler diese Ausführungen des von ihnen geschätzten Politikers zum Anlass nehmen, auf Impfungen zu verzichten und lieber auf Hausmittel zur Immunstärkung zurückgreifen - mit schlimmen Folgen für uns alle.
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