Zu früher Abpfiff: Sevilla und Granada aus Kabinen zurückgeholt

<p>Vier Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, der Schiedsrichter pfiff jedoch nach drei ab. Der FC Granada protestierte und durfte eine Minute nachspielen.</p>
Vier Minuten Nachspielzeit waren angezeigt, der Schiedsrichter pfiff jedoch nach drei ab. Der FC Granada protestierte und durfte eine Minute nachspielen. | Foto: afp

Referee Ricardo de Burgos beorderte beide Mannschaften nach dem vermeintlichen Spielende zurück auf das Feld und setzte die Begegnung noch einmal für eine weitere Minute fort. Zuvor hatte der Unparteiische das Spiel nach bereits drei statt der angezeigten vier Minuten Nachspielzeit verfrüht abgepfiffen.

Trotz unmittelbarer Proteste von Gästespielern beharrte Burgos zunächst auf seiner Zeitmessung. Erst im weiteren Verlauf der Diskussionen sah der Spielleiter seinen Fehler ein und rief die Spieler wieder auf den Rasen. Sevillas Profis hatten teilweise schon den Platz in Richtung Katakomben verlassen und bereits die Trikots ausgezogen.

Heimtrainer Julen Lopetegui nahm den Fauxpas des Schiedsrichters gelassen: „Es gab viel Durcheinander, aber so etwas passiert, wir alle machen Fehler.“ (sid/calü)

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