Der Franzose setzte sich auf der dritten WM-Station mit seinem auf der Beifahrerseite sichtlich beschädigten Toyota hauchdünn vor seinem walisischen Markenkollegen Elfyn Evans durch. Der Vorsprung nach 20 Wertungsprüfungen betrug 0,6 Sekunden.
„Seb and Julien (Ingrassia, d. Red.) wurden am Morgen auf dem Weg zum Start der ersten Wertungsprüfung in einen Verkehrsunfall verwickelt. Glücklicherweise wurde niemand verletzt, und der Yaris WRC ist in Ordnung“, schrieb das Team bei Twitter.
Ogier fiel am Vormittag zunächst hinter Evans zurück, war auf der abschließenden Power Stage aber 4,5 Sekunden schneller als der Führende und holte nach hügeligen 300,32 km seinen zweiten Saisonsieg. Dritter wurde Hyundai-Pilot Thierry Neuville. Der gebürtige St.Vither beendete die Rallye mit 8,1 Sekunden Rückstand. Der 32-Jährige landete damit zum dritten Mal in Folge auf Rang drei.
In der WM-Gesamtwertung bleibt Neuville mit 53 Punkten Zweiter. Rallyesieger Ogier hat mit 61 Punkte derweil die Führung übernommen. Evans liegt mit 51 Punkten auf Platz drei. (sid/calü)

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