„Corona bringt Institutionen ins Wanken“

Herr Schröder, zuerst möchte ich Ihnen danken für die vielen guten Artikel, die Sie schreiben. „Doch schütten wir das Kind nicht mit dem Bade aus“. Wir Menschen träumen alle von der großen Freiheit, doch sind wir fähig, mit der Freiheit umzugehen? In Kirche, Politik, Wirtschaft – überall sind Grenzüberschreitungen passiert. Pädophilie, Korruption, Vetternwirtschaft und vieles mehr. Sehr oft geht es um Macht. Es ist ein großes Reinemachen angesagt, ein sogenannter Hausputz ist fällig.

Das kann und wird uns allen gut tun. Kritik ja, muss sein, die Wahrheit kommt auf den Tisch, gut so, super, nur so kann es besser werden. Aber bleiben wir nicht bei der Kritik, das fällt uns allen leicht, aber das ist nicht die Lösung. Jetzt können wir hoffentlich mit Ehrlichkeit, Bescheidenheit und Kreativität starten, wie wir es besser machen können und wollen. Solidarität, Dialog auf Augenhöhe Nichtstreben nach Macht – das sind in meinen Augen die wichtigsten Säulen, die uns weiterbringen.

Zusammen sind wir stark, mit dem Zeigefinger auf andere zeigen, ist keine Kunst. Wir alle sind gefragt anzupacken, damit die Welt ein bisschen besser wird. Bei aller Kritik: Es gibt gute Priester, Ordensleute, Missionare und auch Laien und Jugendliche, die viel Gutes tun und getan haben. Da redet keiner von. Und doch sind Sie in meinen Augen weiterhin die Hoffnungsträger.

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