Nachdem die aktuellen Maßnahmen für das Unterrichtswesen bekannt wurden, kann ich nur noch ungläubig den Kopf schütteln…wie so oft in den vergangen Monaten. Weitere tiefgreifende Maßnahmen müssen nun eingehalten werden und dies, nachdem laut Unterrichtsministerin L. Klinkenberg, von 15.000 Personen in den Schulen der DG derzeit acht positiv getestet wurden. Unverhältnismäßig. Differenzierung sollte meines Erachtens mittlerweile eine Selbstverständlichkeit in Schulen sein, doch die Pandemiebekämpfung lässt die Methode des „alle über einen Kamm scheren“ wieder aufleben. Traurig.
Die Schließungen der Schulen will die Regierung seit Beginn des Schuljahres 2021-2022 unbedingt vermeiden. Ich bin sehr froh, dass dies bisher gelungen ist und die Schüler ein Stück ihrer Normalität leben können, wenn auch unter teilweise sehr belastenden und äußerst fragwürdigen Bedingungen. Fragwürdige Maßnahmen gibt es viele (nicht nur) im Unterrichtswesen. Unter anderem, dass nun der Schwimmunterricht nicht erlaubt ist. Die Kompetenzerwartungen aus den, für den Unterricht, verbindlichen Rahmenplänen sind somit für einen weiteren Bereich außer Kraft gesetzt. Unfassbar.
Der Schwimmunterricht fällt für viele Kinder nun schon das zweite Jahr in Folge aus. Wie ist es zu begründen, dass Schüler, die den ganzen Tag nebeneinander sitzen, nicht mit ihrer Kontaktblase am Schwimmunterricht teilnehmen können?
Ganze Schuljahre werden zu Nichtschwimmern. Viele Inhalte aus Hauptfächern wie Deutsch und Mathematik sind lebenswichtig. Die Fähigkeit Schwimmen zu können ist überlebenswichtig.
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