Mieses Arbeitsklima in Kelmis?

Vom desolaten Arbeitsklima hat schon fast jeder Kelmiser gehört. Nur der Hauptverantwortliche Bürgermeister Frank stellt es wieder mal als Unterstellung dar. Beamte, die wegen der physischen Belastung Monate lang krank sind und waren, haben zum Teil lieber das Weite gesucht, als ihre Gesundheit total zu ruinieren.

In der Arbeiterschaft rumort es schon lange und der sogenannte „Change Prozess“ führt keine Verbesserung herbei. Im Gegenteil, die deutsche Firma scheint sich anzumaßen, Anweisungen zu geben, wozu sie nicht ermächtigt ist. Der Bürgermeister jedoch setzt alles daran, jegliche Kritik an seiner Amtsführung im Keim zu ersticken. In der CSP-Broschüre, die verteilt wurde, heißt es „Demokratie durch eine neue Geschäftsordnung stärken“! Der Opposition wurde einfach ein Maulkorb verpasst, damit keine Kritik unkontrolliert an die Öffentlichkeit gelangen kann. Das Kollegium kann sich auf alle Fragen vorbereiten und auf Vorschläge antwortet man halt „das hatten wir sowieso vor“. Der Gemeinderat, der über das Kollegium steht, wird einfach zur lästigen Begleiterscheinung abgestellt. Es wird ihm deutlich gemacht, besser den Mund zu halten.

Über Jahrzehnte haben alle Bürgermeister und Schöffen ohne schriftliche Anmeldung unbequeme Fragen im Gemeinderat beantworten müssen, ohne diese von einem Journalisten vorbereiten zu lassen. All das wird von den Neuen nicht mehr geduldet und schadet der Demokratie.

Hinzu kommt, dass in den Videoübertragungen im Internet schon herum geschnippelt wurde. Wenn es sich um technische Fehler handelt, muss es vom Netz genommen werden und der Bürger liest wieder GrenzEcho.

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