Zur IG „Oberes Ourtal“

Wir haben in Ostbelgien einen starken Einzelhandel, Reise- & Horeca-Sektor und unzählige Menschen, die sich teilweise sogar ehrenamtlich engagieren, um die touristische und geschäftliche Attraktivität der Region zu steigern. Nun spekulieren die IG „Oberes Ourtal“, ihr Pressesprecher Michael Balter und ihr Anwalt aus Lüttich darüber, dass es in der Merlscheider Industriezone zum Ausstoß von radioaktiven Gasen kommen könne(!). Natürlich ohne irgendeinen Beweis anzuführen, weil es wohl nichts zu beweisen gibt. Darüber hinaus werden Behauptungen in die Welt gesetzt, die falsch sind, etwa die einer permanenten Lärmbelästigung. Das Ganze wird dann mit großer Lautstärke in den Medien verbreitet.

Was mag wohl ein Tourist und damit potentieller Kunde für unsere Region und ihre Geschäftsleute denken, wenn er sich im Internet über Ostbelgien informiert und auf solche Berichte stößt? Ob so jemand noch Lust hat in Ostbelgien Urlaub zu machen? Mit der Erzeugung eines solch negativen Bildes von unserer Region wird die jahrelange Arbeit von Dutzenden Leuten beschädigt und unseren Geschäftsleuten das Leben schwer gemacht. Als hätten diese im Moment nicht schon genug Sorgen.

Da das Internet bekanntlich nichts vergisst, werden solche Berichte über Google und Co. ewig auffindbar sein. Ich wiederhole daher meine bisher unbeantwortet gebliebene Aufforderung nach Transparenz an die IG: Diejenigen, die solche unbewiesenen Behauptungen in die Welt setzen, sollen wenigstens zu ihren Methoden stehen und nicht so tun, als sei das Bild, das sie erzeugen die Realität und die Meinung eines Großteils der Einwohner des „Oberen Ourtals“.

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