Unverfrorenheit

Herr Frank sollte sich mal selbst infrage stellen! Jeder objektive Beobachter der Gemeindepolitik in Kelmis muss sich bald die Frage stellen, was unser Bürgermeister da alles im Gemeinderat erzählt. So auch an diesem 18.01.21. Zwölf Jahre Schöffe, sechs Jahre Opposition, zwei Jahre Bürgermeister und Herr Frank weiß noch nicht einmal, wie viele Menschen bei der Gemeinde beschäftigt sind! Statt etwa 100 nennt er die Zahl 200.

Die Frage von R. Lenaertz, dass bei der Belegschaft die Stimmung am Boden ist und der Generaldirektor die Konsequenz daraus gezogen hat, ist mehr als berechtigt. Denn darüber spricht halb Kelmis und ist inzwischen auch in anderen Gemeinden Tagesgespräch. Der verantwortliche Bürgermeister fegte dies mit einem langen Vortrag einfach vom Tisch. Der Höhepunkt der Unverfrorenheit ist aber der Vorwurf gegen ein Ratsmitglied, der eine Beschwerde bei der Aufsicht wegen des Kirchplatzes eingereicht hat, weil die Parkplätze nicht den gesetzlichen Bestimmungen zur behindertengerechten Gestaltung entsprechen.

Ganz anders sah Herr Frank dies Ende 2018, als die vorherige Mehrheit der Bevölkerung ihr Projekt Kirchplatz vorstellte. Ohne dies zu begründen, stand er plötzlich auf und forderte etwa 120 Anwesende auf, gegen das Projekt zu stimmen.

Dabei hatte er sich bis auf die Knochen blamiert, denn nur etwa 10 anwesende Gefolgsleute stimmten mit ihm. Nun dürfen die Kelmiser Bürger endlich auch den bisher nicht veröffentlichen abgeänderten Plan des Kirchplatzes im GrenzEcho begutachten, und dies erst nach der Verabschiedung im Gemeinderat!

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