Oswald Schröder ist der Meinung, dass mit der Wahl Joe Bidens endlich die Demokratie wieder triumphiert, dass die Abwesenheit Donald Trumps bei der Amtseinführung von Joe Biden das größte Geschenk war, das er seinem Land und der Welt machen konnte, dass seine Anwesenheit wie das Haar in der Suppe gewesen wäre und er mit seiner Fratze nur die Würde der Feier besudelt hätte.
Wie kann es sein, dass ein Chefredakteur in so abfälliger Weise einen Menschen diffamiert, dem er kein einziges Mal begegnet und mit dem er kein einziges Wort ausgetauscht hat ?
Was wäre, wenn unser Chefredakteur uns nur den dreimal Klugen macht, ihm aber der Durchblick fehlt und von den wahren Hintergründen des Weltgeschehens und der wirklichen Bedeutung der Amerikawahl nicht viel Ahnung hat ?
Was wäre, wenn der Chefredakteur es lediglich versäumt hat, eigenständig zu recherchieren, und seinen Lesern nur das weiterverkauft, was er sich von anderen Medien hat verkaufen lassen?
Was wäre, wenn sich der amerikanische Wahlbetrug demnächst bewahrheitet und damit die Ära des Joe Biden gar nicht von so langer Dauer wäre?
Dann, lieber Oswald, lägen die von dir unter Beschuss genommenen sogenannten Verschwörungstheoretiker ja gar nicht so falsch, womit du dich als Chefredakteur selbst disqualifiziert hättest.
Kommentare
Aha, Herr Keul, Herr Schröder „diffamiert“ angeblich den Expräsidenten Trump. Inwiefern?
So wie Trump sich bis zuletzt aufgeführt hat, wäre seine Anwesenheit bei der Amtseinführung seines Nachfolgers in der Tat ein Affront gewesen.
Dass Trump während seiner gesamten Amtszeit eine Lüge an die andere gereiht hat, dass seine chaotische Politik national und international viel Unheil angerichtet hat, das zu behaupten, ist doch wohl keine Diffamierung.
Im Übrigen hat Trump selber jeden echten oder vermeintlichen Gegner immer auf das Übelste beschimpft und verunglimpft.
Zum Schluss hat er dann noch den Mob aufgehetzt, das Allerheiligste der amerikanischen Nation, das Kapitol, zu stürmen. Aber für Herrn Keul ist Trump ein Ehrenmann.
Herr Schröder darf sich in einem als – wohlgemerkt – Kommentar bezeichneten Artikel keine Meinungsäußerung über Trump erlauben, da er diesem „kein einziges Mal begegnet“ ist und mit ihm „kein einziges Wort ausgetauscht hat“? Echt?
Herr Keul suggeriert weiter, Herrn Schröder „fehle der Durchblick“ und er habe „von den wahren Hintergründen des Weltgeschehens“ keine Ahnung.
Zum Glück haben wir Herrn Keul, der hat den Durchblick und deckt die „wahren Hintergründe“ auf, zuletzt noch in seinem Leserbrief „Corona, Corona und nichts als Corona“ vom 15.01.
Herr Schröder muss sich von Herrn Keul vorwerfen lassen, „nicht eigenständig zu recherchieren“?
Ach Gott, keiner glaubt doch wohl im Ernst, dass der Chefredakteur einer Zeitung von der Größenordnung des GE die Zeit und die Mittel hätte, durch die ganze Welt zu reisen, um überall als „rasender Reporter“ nach der ultimativen Wahrheit zu suchen. Lächerlicher Vorwurf!
Dann suggeriert Herr Keul, dass „sich der amerikanische Wahlbetrug demnächst bewahrheiten“ könnte und „damit die Ära des Joe Biden gar nicht von so langer Dauer wäre“?
Trump hatte genug Gelegenheit, Beweise für einen angeblichen Wahlbetrug beizubringen. Das ist ihm bei den zahlreichen Gerichtsverfahren, die er deswegen angestrengt hat, nirgends gelungen. Im Gegenteil, er musste zu so dubiosen Mitteln greifen, wie den Wahlleiter von Georgia aufzufordern, mal eben 12.000 Stimmen „zu finden“.
Der letzte Abschnitt seines Leserbriefes wird Herrn Schröder wohl kaum um den Schlaf bringen.
„Sogenannte Verschwörungstheoretiker“? In der letzten Ausgabe des Magazins „LE VIF“ steht, dass laut Umfragen ein Drittel der Belgier solchen Theorien Glauben schenkt. Herr Keul ist offensichtlich einer von Ihnen. Ein Armutszeugnis für dieses Drittel.
Danke für ihre Replik, Herr Schleck!
Es ist schon erstaunlich, über wie wenig Selbstachtung manche Menschen verfügen.
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