„Sinnentleerte Provinz?

Sehr geehrter Herr Kremer,

Sie hätten sich „gewünscht, dass man sich auch im Provinzialpalast Gedanken darüber macht, welche Zuständigkeiten endlich ausgelagert werden können, um künftig Dopplungen mit der Wallonischen Region und der DG zu vermeiden. „(...) Seitens unserer vier Provinzabgeordneten hört man leider nichts mehr zu diesem Thema.“ Wir möchten daran erinnern, dass die Provinz Lüttich nicht von sich aus entscheiden kann, welche Befugnisse sie an die Deutschsprachige Gemeinschaft abtreten kann.

Wir, die Provinzialräte der DG, setzen uns gemeinsam dafür ein, dass die Provinz Lüttich und die Deutschsprachige Gemeinschaft ein neues Zusammenarbeitsabkommen ausarbeiten, welches den ostbelgischen Gemeinden, Bürgern, Einrichtungen und Vereinen mehr Mittel zugutekommen lässt, als dies bislang der Fall war.

Sei es für unsere Hilfeleistungszone oder für das Ende 2020 abgelaufene Zusammenarbeitsabkommen, so greifen wir natürlich diese Themen im Provinzialrat und im PDG hartnäckig auf, um im Sinne aller Bürger das Bestmögliche herauszuholen. So haben wir zum Beispiel im Rahmen der Haushaltsberatungen im Herbst beide Problematiken aufgegriffen und bereits im Sommer das Provinzkollegium in Bezug auf die Reform der Hilfeleistungszonen interpelliert.

Anlässlich des anstehenden Provinzialrats am 28.01.2021 haben wir das Zusammenarbeitsabkommen erneut auf die Tagesordnung setzen lassen. Sie sehen, wir machen unsere Arbeit gewissenhaft! Mit freundlichen Grüßen.

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