Somit bieten sich den Trainern der 1. Division beim letzten Spiel des Jahres mehr Wechselmöglichkeiten. Vor einer Woche hatte sich der Verwaltungsrat der Pro League für die Regelanpassung ausgesprochen. Dies mit dem Ziel, die stetig steigende Belastung auf die Spieler in irgendeiner Art und Weise wieder abzufangen. Durch die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie stehen viele Mannschaften vor randvollen Wochen und Monaten, in denen kaum Zeit zur Regeneration bleibt.
Wie die Pro League unterstreicht, gilt die neue Regel auch für Spiele, die vor dem 26. Dezember hätten stattfinden sollen. Somit stehen beispielsweise auch der AS Eupen bei ihren bislang drei Nachholspielen insgesamt fünf Wechselmöglichkeiten zur Verfügung.
Noch keinen Standpunkt hat die Pro League derweil in Bezug auf Spielertrauben bzw. Torjubel kommuniziert. Man wolle sich am Donnerstag erneut mit dem Thema beschäftigen, heißt es. Den gemeinsamen Torjubel mit einer Gelben Karte zu bestrafen, sei aber kein Thema mehr. Zuletzt hatte unter anderem Premierminister Alexandre De Croo strengere Regeln für den belgischen Fußball gefordert. (mn)

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