Zuerst, alle Achtung für eine Frau Bürgermeisterin, die so eine fachkundige und überzeugende Aussage macht wie folgt: Man möchte die „hungrigen Wege“ mit einer kostengünstigen Spritztechnik und Rollsplitt unterhalten, um möglichst große Straßenabschnitte in einen besseren Zustand zu versetzen. Für diese Vorgehensweise kommen jedoch nur Wege in Frage, deren Unterbau noch in Ordnung ist.
Für eine Gemeinde wie Burg-Reuland mit so einem großen Straßennetz von ca. 200 km (Bütgenbach ca. 80 km) können mit dieser Vorgehensweise und mit nur 150.000 Euro viele km Wege in eine gute winterfeste Straßendecke versetzt werden. Was hier Frau Dhur und ihr Finanzschöffe in schlechten Zeiten leisten, ist beispielhaft.
Ganz anders hier in Bütgenbach, wo durch die amtierende Mehrheit in den letzten 20 Jahren viel Flickschusterei betrieben wurde. Dabei wurde so manche dicke Summe teilweise in den Sand gesetzt. Dadurch hat sich ein Rückstand und Nachholbedarf im Wegenetz angehäuft von sage und schreibe 8.264.935 Euro (Stand 27. Februar 2019 laut einer Prioritätenliste der Gemeindeverwaltung). Für die Gemeinde Bütgenbach mit ihrem enormen Spitzenschuldenberg von ± 13.000.000 Euro (laut BRF-Bericht), eine fast nicht zu lösende Aufgabe. Wer traut sich denn hier noch auf eine Liste für die kommenden Gemeinderatswahlen? Schade für unsere schöne Gemeinde.
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