Als kleiner Bürger wage ich es kaum, dem Biostatistiker Geert Molenberghs zu widersprechen. Aber einige Zahlen irritieren mich doch. Laut Statbel verstarben 2017 - 109.629, 2018 - 110.645 und 2019 - 108.745 Menschen in Belgien. Daraus errechnet sich allerdings nicht der im Bericht genannte Durchschnitt - wobei Durchschnittswerte nur von geringer Aussagekraft sind. Hinzu muss man auch die Änderung der Altersstruktur in unserem Land sehen.
So stieg der Anteil der Über-65-jährigen zwischen 2016 und 2020 von 18,37% auf 19,01%. Fraglich ist auch, ob alle genannten „Coronatoten“ entsprechend obduziert wurden, um die letztendliche Todesursache festzustellen. Auch scheint Grippe nicht mehr zu existieren. Laut BRF verstarben in der Grippesaison von Januar bis März 2018 - 15.900 Menschen (auch wenn diese Statistik ihre Schwächen hat); im Zeitraum Januar bis März 2020 verstarben vermutlich an Corona 16.281 Personen; mithin eine Übersterblichkeit von 2,39%. Die Medien verursachen durch nicht sorgfältig hinterfragte statistische Daten nur weitere Angst und Panik.
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