Beurteilung aus der Froschperspektive reicht nicht. Die Frage, warum Gott Leid zulässt, ist zugleich leicht und schwer zu beantworten, was den Rahmen eines Leserbriefes sicher übersteigt. Aus unserer begrenzten Froschperspektive und dazu auch noch auf Augenhöhe mit Gott stehen wollend, können nur Verzerrungen hervorkommen, die niemandem weiterhelfen.
Eine Verneinung des Sündenfalls würde den Sinn des Leidens völlig ausblenden. Zu versuchen, eine Widersprüchlichkeit zur Allmacht und Barmherzigkeit Gottes herzuleiten, ist frivol, erst recht, wenn nur die Diesseitigkeit betrachtet wird. Ein erfahrener Geistlicher hat genau dieses Thema kürzlich tiefer beleuchtet. https://recktenwald.podigee.io/52-theodizeeproblem
Kommentare
Herr Lambertz, da es keinen Gott, Jahwe, Allah oder sonstigen Großen Schlumpf gibt, außer in der Phantasie der Menschen, bevorzuge ich es, mit Menschen auf "Augenhöhe" zu stehen.
Dass Sie nicht einmal im Ansatz beantworten möchten, warum "Gott Leid zulässt" und sich hinter dem "Rahmen eines Leserbriefs" verstecken, wirft die Frage auf, ob Sie wirklich so überzeugt von Ihrer Sache sind, wie es scheint.
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