„Kritik an Minister Antoniadis“

Dass das GrenzEcho der CSP sehr nahe steht, haben schon viele ostbelgische Politiker anderer Couleur zu spüren bekommen. Dass der CSP nun den besten Platz zu Verfügung gestellt wird, um mittels einer Pressemitteilung Minister Antoniadis zu demontieren, bestätigt wieder einmal diese Behauptung.

Diesen Platz nimmt üblicherweise der Chefredakteur des GrenzEcho für seine Kommentare ein. Wie mit der Meinungsfreiheit von Politikern umgegangen wird, erlebten wir ja kürzlich in Raeren. Wenn alle Politiker, die den Eid abgelegt haben, den Gesetzen des belgischen Staates zu folgen, sich für ihr Fehlverhalten verantworten müssten, blickten wir in Zukunft in ziemlich leere Reihen.

Verbale Ausrutscher, in der weiß Gott schwierigen „Corona“-Zeit, stehen Genehmigungen von Veranstaltungen und sogar Betreiben in Eigeninitiativen von Terrassen durch politischen Entscheidungsträgern gegenüber. Jede Partei sollte also da besser vor ihren eigenen Türen kehren.

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