Durch die Absage fast aller Veranstaltungen wegen der Coronakrise leiden die sozialen Kontakte der Menschen enorm. Doch Geld und Macht, kombiniert mit der Lobby der Politiker, führen selbst hier zu perversen Situationen.
Beispiel: Der Formel 1-Grand Prix in Francorchamps am nächsten Wochenende. Während die anachronistischen Rennboliden extrem umweltschonend im Kreis fahren, darf dies keiner der „Fans“ ansehen. Mit einem nicht zu begreifenden finanziellen, logistischen und personellen Aufwand wird der Zugang zur Rennstrecke dichtgemacht! Wer dennoch die drei, durch viele Polizisten bewachten Absperrgürtel zu überwinden versucht, muss mit 350 Euro Bußgeld rechnen.
Siehe GrenzEcho vom 20. August, Seite 10: „Alles für ein reibungsloses Geisterrennen“ – Perverser geht’s doch wirklich nicht, oder? Mich packt eine ohnmächtige Wut, schon während ich nur darüber schreibe! „Na, entschuldige ‘mal, siehst du denn eine Alternative bei dieser großen Ansteckungsgefahr?“ Und ob: absagen, absagen, absagen!
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren