Misslungener Versuch

Der jetzigen Mehrheit sind alle Mittel gut, einen Sündenbock zu finden, um ihr eigenes „Mea-culpa“ auf das Personal abzuschütteln. Dies alles ist der obersten Etage ein Versuch wert, mir die Worte im Munde zu verdrehen. Was ich in den Leserbriefen schreibe, ist nicht nur meins, sondern für die Bürgerinnen und Bürger, denen ihr 2018 vor der Wahl das Blaue vom Himmel versprochen habt, und die zu dieser Zeit noch an ihre Erzählungen glaubten.

Zum Thema 1: Unkraut wurde vor 2019 gejätet, doch nun nennt die Mehrheit dies „Späte Mahd“. Mussten die schönen Bäumchen vor dem Hotel vertrocknen wegen Wassermangels? Oder wurde dies vom Hotelpersonal übersehen?

Thema 2: Sogar mit 73 weiß ich noch genau, was ich über das Falschparken geschrieben habe. In der Parkstraße wird sehr oft in Richtung Gegenverkehr geparkt, und in der Privatstraße entlang des Anwesens Volders, dies ist Gemeindestraße. Dort wurde auch ein Radweg eingezeichnet, leider kann kein Radfahrer diese Spur benutzen wegen parkender Autos. Da wird auch sehr oft beidseitig geparkt. Was passiert, wenn die Feuerwehr oder der Krankenwagen anrücken müssen? All dies hat weder mit Ernennung noch mit der PFF was am Hut.

Thema 3: Wenn Sie meinen, dass ich der Einzige bin, der über das Teeren der Lindenallee so denkt, dann sind Sie überhaupt nicht informiert (wie mit vielem anderen). Es war nicht mein erster und ganz bestimmt nicht mein letzter Leserbrief. Ich werde immer ein offenes Ohr für die Menschen haben. Neues Wort im Duden 2020 „Bürgerdialog“ Schon was davon gehört? Soviel zu euren Themen, und versucht nie einem alten Affen zu lehren, Grimassen zu schneiden. Die Arbeiter und Angestellten haben meinen vollen Respekt, denn auch vor Corona waren Sie immer zur Stelle. Wenn die jetzige Mehrheit ihre Sturheit ablegen würde und die Opposition auch mitreden ließe, dann würde sich garantiert so manches ändern.

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