„Superspreader“ Friedhelm Wirtz?

Die Fotostrecke der laut GrenzEcho „natürlich mit den nötigen Corona-Schutzmaßnahmen“ stattgefundenen Rhetorika ist in Wahrheit eine Fundgrube für die Justiz auf ihrer Jagd nach Corona-Sündern und würde so manchem Staatsvirologen das schiere Entsetzen bereiten. So scheint auf einmal die Maskenpflicht bei Aufstellung einer Plexiglaswand zu entfallen, die 1,5m Distanz nicht mehr verpflichtend bei Maskenträgern oder das Desinfizieren von Gegenständen, die durch mehrere Hände gehen, nicht mehr angesagt zu sein. Auch haben einige Zuschauer die CO2-Übersättigung wohl nicht mehr ausgehalten, und kurzerhand die Maske abgelegt. Des Weiteren frage ich mich, ob die sechs Finalistinnen, die ohne Maske am gleichen Tisch sitzend ihre Beiträge vorbereiten, ein und derselben Kontaktblase bis Ende August angehören werden. Doch Bürgermeister Friedhelm Wirtz schießt den Vogel ab. Zunächst sitzt er brav mit Maske auf den Rängen, um diese dann abzulegen, um am gleichen Platz sitzend ins Mikrofon zu sprechen. Und dann übergibt er noch die Preise ohne Maske und ohne den 1,5m Abstand zu beachten.

Diese „Regelverletzungen“ werfe ich niemandem vor, im Gegenteil, ich möchte aufzeigen, wie unerträglich, im wahrsten Sinne des Wortes, so manche Corona-Verordnung wird, wenn sie in der Realität ankommt. Und sogar Bürgermeister Wirtz wäre mir sympathisch, wenn er den Pfadfindern nicht derart drakonische Maßnahmen auferlegt und sogar Lager verboten hätte.

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Kommentare

  • Leider wird COVID 19 uns noch lange verfolgen. Grenzschliessungen und Einreiseverbote stehen wahrscheinlich immer wieder wie ein Damoklesschwert über uns. Selbst Ministerien und Bürgermeister in Ostbelgien sind grob fahrlässig. Warum fand die Rhetorika überhaupt in einem klimatisiertem Raum statt? Musste diese Veranstaltung überhaupt stattfinden? Wir alle verzichten? Auf dieser Veranstaltung fanden grobe Verletzungen der Maskenpflicht statt. Abstände wurde nicht eingehalten. Jeder weiss, dass in klimatisierten Räumen die Gefahr besonders hoch ist.Danke Herr Bürgermeister Wirtz und an das Unterrichtsministerium für ihren Leichtsinn.

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