Sehr geehrter Herr Pauly,
Ihre Leserzuschrift ist in meinen Augen äußerst positiv und trifft die Sache sehr genau. Das ganze Problem beginnt ja mit einer vernünftigen Verhütung oder einer nicht stattgefundenen.
Vor rund 60 Jahren musste ich mir als junger Mensch Präservative, wie eine Schmuggelware heimlich in einer der wenigen Apotheken, die sowas auch nur unter der Theke verkauften, besorgen. Später nahm dann meine Frau die Pille. Leider hat damals die katholische Kirche Verhütung nur durch die Methode „Ogino Knaus“ (Unfruchtbare Tage der Frau) zugelassen. Man nannte damals einen Papst scherzhaft auch den „Pillen-Papst“ wegen des Verbots mit der Pille zu verhüten. Im Übrigen sehe ich die ganze Sache „Abtreibung und Verhütung“ als eine Angelegenheit von Mann und Frau, wo sich Außenstehende nicht einmischen sollten – auch nicht „religiöse Eiferer“. Mit freundlichen Grüßen.
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