Ich stimme Herrn Paasch zu, dass das verordnete Tragen der Mundmaske nicht den Tatbestand des Hochverrats erfüllt und wir auch nicht zum Sturm der Brüsseler Bastille antreten müssen.
Es ist nur eigenartig , dass zu der Zeit, als es keine Masken gab, diese für unnötig erachtet wurden – meiner Erinnerung nach auch von den hiesigen Virologen. Jetzt ist die Maske da, vorrätig, fast das Allheilmittel. Ein Schelm, der da Böses denkt?
Verwunderlich ist es doch auch, dass nur die Meinung ganz weniger Experten bei der Beurteilung der Pandemie beachtet wurde, obwohl es viele anerkannte Virologen gibt, die anderer Meinung sind als die Herren Van Ranst, Drosten etc. Die Gründe, diesen Weg einzuschlagen, werden wohl im Schoß der Regierung verborgen bleiben.
Auch sollte man bedenken, dass die Fähigkeiten mancher Experten mit dem Ende ihres Spezialgebietes aufhören und andere Probleme nicht beachtet werden. In meinem langen Leben habe ich so viele wissenschaftliche Irrtümer und fehlerhafte Prognosen erlebt, dass ich diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen über ein teilweise unbekanntes Virus mit kritischer Skepsis gegenüberstehe.
Ich persönlich favorisiere den schwedischen Weg, der auch Risiken beinhaltet. Und auch mit dem Finger auf andere Staaten oder Parteien zu zeigen ist nicht der richtige Weg, denn jeder kehre erst vor seiner eigenen Tür, denn dort ist genug zu fegen.
Nach den mir vorliegenden Zahlen (u.a. Statista) hat Schweden bei ca. 10,2 Mio. Einwohnern ca. 4.500 Todesfälle durch die Pandemie; also ca. 45 Verstorbene pro 100.000 Einwohner. Wir haben bei 11,5 Mio. Einwohnern ca. 9.800 Verstorbene; sprich ca. 80 Tote pro 100.000 Einwohner. Es wäre auch korrekt von Ihnen gewesen, wenn Sie die genannte Zahl der Verstorbenen in den USA auf Tote pro 100.000 Einwohner herunter gerechnet hätten. Oder passte das Ergebnis nicht in Ihre Argumentationskette?
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