Ängstliche oder mutige Helden?

Die Pharmakonzerne, die die Grippe-Impfstoffe herstellen (Sanofi, GSK und Mylan) sind also „nicht mehr in der Lage oder willens, mehr zu liefern.“ Das lässt Raum für Spekulationen. In dem Falle, wo die Pharmakonzerne nicht in der Lage sind, ausreichende Mengen an Grippe-Impfstoffen herzustellen, sollten die Corona-Krieger, die ihre ganze Hoffnung auf eine Impfung setzen, ins Grübeln kommen.

In dem Falle nun, wo die Pharmakonzerne nicht Willens sind, ausreichende Mengen bereitzustellen, würden sie ihr anderes, rücksichtslos raffgieriges Gesicht zeigen, nach dem Motto, „verknappe das Angebot und treibe den Preis nach oben.“ Hinzu käme dass eine solche angstschürende Verknappung (drohender Grippe-Lockdown?), die Nachfrage befeuern und die Preise weiter in die Höhe treiben würde. Ich erinnere an die durch die Decke gehenden Maskenpreise zu Beginn der Pandemie.

Es ist höchste Zeit, unabhängig von der Potenz oder dem guten Willen der Pharmakonzerne, die Debatte darüber zu führen, welchen Preis wir bereit sind, für unsere freiheitlichen Grundrechte zu zahlen. Um in der von der Lockdown-Fraktion oft bemühten Kriegsrhetorik zu bleiben, geht es letztendlich um die Frage, ob die ängstlichen Helden uns alle zu unserem vermeintlichen Schutz vor jedwedem Virus weiterhin in die Verstecke prügeln sollen (Lockdown), oder ob den mutigen Helden gestattet wird, dem Virus Paroli zu bieten (uneingeschränkte Wiederherstellung der Grundrechte)?

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