Sehr geehrter Herr Wahl, ich finde es schön, wenn sich Menschen mit wissenschaftlichen Fakten auseinandersetzen. Das sollte man unvoreingenommen tun. Sie setzen allerdings gleich den falschen Ton, indem Sie mir eine Affinität zu den Klima„rettern“ unterstellen, was aber hier gar keine Rolle spielt und dass Sie zweitens voraussetzen, dass ein Spurengas keine größere Wirkung haben kann.
Das ist falsch. Gase reagieren in Gasmischungen unabhängig voneinander, sofern keine chemischen Reaktionen stattfinden.
Das Spurengas CO2 ernährt die gesamte Pflanzenwelt und damit alle Lebewesen! Und was glauben Sie, wie viel Ozon in der Ozonschicht vorhanden ist? 0,0002-0,0008% (je nach Jahreszeit und geographischer Breite). Dennoch absorbiert sie über 90 Prozent der UV-Strahlung.
Sie schreiben weiter, dass CO2 Wärmestrahlung absorbiert und auch wieder abgibt. Richtig. Sie schreiben „erwärmt wird hier überhaupt nichts“. Falsch. Die Wärmestrahlung, die von der Erdoberfläche Richtung Weltraum abgestrahlt wird (damit sich die Erde nicht erhitzt), wird zum Teil vom CO2 absorbiert und dann in alle Richtungen wieder abgegeben, das heißt ein Teil kehrt erst mal zur Erdoberfläche zurück, um diese weiter aufzuheizen. Das nennt man Treibhauseffekt und ohne diesen hätte die Erdoberfläche eine mittlere Temperatur von -12°C.
Die Meinung des IPCC als Ökoreligion abzutun ist natürlich sehr einfach und billig, verkennt aber das Wesen der Wissenschaft. Wenn ein Wissenschaftler glaubt, etwas herausgefunden zu haben, was andere für unwahrscheinlich halten, überprüfen Kollegen das Problem, bis die erste Interpretation bestätigt ist oder sich als falsch erwiesen hat. Wissenschaftler hocken nicht im Hinterstübchen und denken sich Katastrophenszenarien aus.
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