Nach rasantem Anstieg der Infektionszahlen – Einreisebeschränkungen für Luxemburger

<p>Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn glaubt zwar nicht an Grenzschließungen für Luxemburger, sieht die Situation jedoch auch nicht ganz „unkritisch“.</p>
Luxemburgs Aussenminister Jean Asselborn glaubt zwar nicht an Grenzschließungen für Luxemburger, sieht die Situation jedoch auch nicht ganz „unkritisch“. | Bild: dpa

Waren die Infektionszahlen in Luxemburg am 9. Juni auf 24 Fälle gefallen, waren es am vergangenen Donnerstag 532. Neben Dänemark, verhängten noch weitere 10 europäische Länder Einreisebeschränkungen für Luxemburger, darunter Norwegen, Estland und Finnland. Reisende aus Luxemburg werden zu einer zweiwöchigen Quarantäne in diesen Ländern verpflichtet.

Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn bestätigte der Zeitung „Luxemburger Wort“ am Freitagabend, dass die Situation "nicht unkritisch" sei. In Luxemburg sei tatsächlich eine Steigerung der Neuinfektionen zu verzeichnen - doch würden andere EU-Staaten diese Daten nicht in den richtigen Kontext setzen. "Jedes Land hat unterschiedliche Kriterien, nach denen Länder als sicher oder unsicher bewertet werden", erklärte Asselborn. "Die Zahlen, die wir nennen, werden kritiklos übernommen."

In Luxemburg werden verhältnismäßig viele Menschen getestet. Zudem ist in dem kleinen Land die Sterblichkeitsrate bei Covid-19-Erkrankungen sehr gering.

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Kommentare

  • wenn ich das schon höre: 'es gibt nur viele Fälle, weil viel getestet wurde'. Heißt im Umkehrschluß, wer nicht testet, hat auch keine Kranken. Ja, Logik kann so einfach sein. Es geht hier doch nicht um einen Wettstreit, wer hat die meisten, bzw die wenigsten, es geht um absolute Ziffern in bestimmten Hotspots, das geht rauf und runter, warten wir mal das Ende der Ferienzeit ab. Vorsicht ist immer geboten und ein schwerer Krankenverlauf ist ein sehr starker Eingriff in ein Leben, der einen monatelang beschäftigt. Es ist nicht nur das Grippchen, wobei da jeder eigentlich nur an Erkältung denkt, weil dies immer verwechselt wird.

  • "In Luxemburg werden verhältnismäßig viele Menschen getestet. Zudem ist in dem kleinen Land die Sterblichkeitsrate bei Covid-19-Erkrankungen sehr gering."
    Das sagt doch alles. 3x bis 4x mehr getestet als in Belgien. Wiederum werden Zahlen falsch bewertet.

  • ... und dan fängt das " Spielchen " wieder von vorne an, viel Spaßßßßßßß...

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