„La Batte“ in Lüttich empfängt ab Sonntag 100 Marktstände

<p>Die „Batte“ in Lüttich ist ein beliebter Ausflugsort am Sonntag.</p>
Die „Batte“ in Lüttich ist ein beliebter Ausflugsort am Sonntag. | Foto: belga

Bisher waren nur 50 Marktstände beim größten und ältesten Wochenmarkt des Landes zugelassen. Ab Sonntag werden 100 Straßenverkäufer ihre Stände aufbauen. Somit kehrt eine Spur von Normalität an das Ufer der Maas zurück, wo vor Coronazeiten rund 300 Händler ihren Kunden Obst, Käse, Kleidung, Bücher, Pflanzen und vieles mehr anboten. Zurück zu „normal“ bedeutet auch die Entscheidung, dass Lebensmittel- und Getränkeverkäufer wieder ihre Waren zum Verzehr anbieten dürfen.

Ab Sonntag dürfen darüber hinaus nicht mehr nur 400, sondern 800 Menschen die „Batte“ gleichzeitig bevölkern. Gegenüber der RTBF beschwerte sich der Präsident der nationalen Marktständevereinigung, Léonard Monami, dennoch: „Wir sind überhaupt nicht beruhigt, denn das Zählsystem und das Einbahnsystem sind wirklich Denkfehler. Das geschieht nur auf Märkten. Und für den Umsatz ist das keineswegs gut, denn wenn die Leute am Eingang des Marktes etwas sehen, das ihnen gefällt, sagen sie sich, dass sie das Gleiche vielleicht etwas weiter finden werden oder dass sie später zurückkommen werden. Da sie dann aber wieder den ganzen Weg zurücklegen müssen, geben einige Kunden ihre Einkäufe auf.“ 30 Polizisten sollen am Sonntag die Einhaltung der Maßnahmen gewährleisten. (mv)

<p>Die Händler stört der „Einbahnverkehr“ bei der „Batte“.</p>
Die Händler stört der „Einbahnverkehr“ bei der „Batte“. | Foto: belga

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