Im Zuge der Proteste gegen Rassismus solle Rutte ein Zeichen setzen. Der 78-jährige Jackson appellierte an das „moralische Gewissen“ Ruttes: „Ich denke, dass unter Ihrer moralischen Führung die guten Niederländer positiv reagieren werden, um den verletzenden und rassistischen Zwarte Piet endgültig abzuschaffen.“
Rutte hatte ein Verbot unlängst abgelehnt. Der Schwarze Piet sei „nicht rassistisch“. Der rechtsliberale Premier hatte jedoch auch erklärt, dass er seine persönliche Ansicht geändert habe. Es gehe nicht an, dass sich schwarze Menschen dadurch verletzt fühlten.
Der heftige Streit um den Schwarzen Peter war im Zusammenhang mit den Protesten nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd in den USA wieder aufgeflammt. Der niederländische Nikolaus und die Zwarten Pieten ziehen im November mit großen Umzügen in Städte und Dörfer ein und bringen am 5. Dezember den Kindern die Geschenke. Die schwarz geschminkte Figur trägt eine schwarze Lockenperücke und ist bunt kostümiert. Jetzt kündigten mehrere Städte an, dass schwarz angemalte Pieten nicht länger an Umzügen teilnehmen sollen. Auch im flämischen Landesteil Belgiens wird die Tradition gefeiert. (dpa/mv)

Kommentare
.. damit ändert ihr nichts an der Geschichte, die eben nicht so schön war, für uns jetzt, aber damals war das ebenso... ihr solltet euch lieber über die Machthaber der heutigen Zeit Gedanken machen und Euren Einfluß, auf der ganzen Welt, geltend machen, damit helft ihr allen die in 50 Jahren so alt sind wie wir jetzt....
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