GrenzEcho und OBM künftig integriert

<p>„Werbekunden in Ostbelgien werden durch den Zusammenschluss der Werberegien von GrenzEcho und Ostbelgischem Medienverlag noch bessere Möglichkeiten geboten“: Eric Thommessen, verantwortlicher Herausgeber von OBM</p>
„Werbekunden in Ostbelgien werden durch den Zusammenschluss der Werberegien von GrenzEcho und Ostbelgischem Medienverlag noch bessere Möglichkeiten geboten“: Eric Thommessen, verantwortlicher Herausgeber von OBM | Foto: David Hagemann

Die Entscheidung der belgischen Post, auch BPost genannt, ihren Zustellungsdienst umzustellen, hat nicht nur viele Werbekunden kalt erwischt, sie hat auch de facto das GrenzEcho gezwungen, seine beliebte Monatausausgabe einzustellen. Mit Bedauern und Enttäuschung hat man am Eupener Marktplatz diese Entscheidung der Postdirektion in Brüssel zur Kenntnis genommen. Die monatliche Gratisausgabe war in der Tat nicht nur bei Lesern beliebt, sie war vor allem für Werbekunden eine tolle Möglichkeit, zig Tauende Haushalte in und um Ostbelgien zu erreichen.

Mit dem Einsatz der zwei führenden ostbelgischen Verlage OBM und GrenzEcho gibt es jetzt eine strategische Antwort auf diese Entwicklung. „Wir bündeln fortan unsere Kräfte“, so Eric Thommessen als verantwortlicher Herausgeber von Wochenspiegel und KurierJournal, „und können so unseren Kunden einen noch besseren und voll umfassenden Service anbieten. Wir sind ein modernes Multimediahaus. Doch selbst wenn auch wir immer digitaler werden, bleiben für uns die Printzeitungen ein Kernprodukt unseres Angebotes.“ Die Umstellung bei der Post erfolgte bereits vor der Coronakrise. Die Pandemie hat die Situation am Werbemarkt anschließend mit einer nie gesehenen Härte getroffen. Und das nicht nur in Ostbelgien. Unternehmen mussten schließen und konnten ihre Kunden nicht weiter in ihren Läden empfangen und bedienen. Die Krise führte zu einem kompleten Einbruch des Werbemarktes. Die wirtschaftlichen Folgen des Lockdowns sind noch lange nicht überstanden.

Um Geschäften, Dienstleistern und Unternehmen in der Phase der Wiederbelebung der Wirtschaft optimale Möglichkeiten zu bieten, um ihre Kunden zu erreichen, bieten GrenzEcho und OBM dem Kunden nicht nur die Werbeflächen in der Tageszeitung – Print und online – sondern auch Flächen in den seit Jahrzehnten beliebten Wochenzeitungen der Region: je nach dem Bedarf und den Vorstellungen des Kunden. „Mit zehn Werbeberatern haben wir ein schlagfertiges Team, um Kunden in ganz Ostbelgien optimal zu betreuen“, erläutert Eric Thommessen. „Raphael Sproten wird die Gesamtkoordination dieser Mannschaft sowie die Leitung im Eupener Land übernehmen. Georg Feltes hat die Verantwortung in der Eifel. Erik Solheid, bislang GrenzEcho, wird das in St.Vith verankerte Team integrieren.“

Durch die Bündelung der Kräfte werden das Angebot von GrenzEcho, KurierJournal und Wochenspiegel sowie des Rundfunksenders Radio Contact Ostbelgien Now und der Wochenpublikation „Votre Région“ zur unumgänglichen multimedialen Plattform für Werbetreibende in und um Ostbelgien machen. Selbst wenn durch die Coronakrise der klassische Werbemarkt praktisch zum Erliegen kam, so war die Tageszeitung GrenzEcho, als einzige deutschsprachige Tagespresse in Belgien, gefragter denn je. Erstmals seit Jahren konnte das GrenzEcho die Zahl seiner Abonnenten erhöhen.

Im Onlinebereich eilte www.grenzecho.net von Erfolg zu Erfolg. So wurde der Monat März der Monat mit der höchsten Zahl an eindeutigen Besuchern. 1.750.000 griffen auf die Informationen der Online-Zeitung des GrenzEcho zurück. Sie riefen rund 6,5 Millionen Seiten auf, auch das ein Rekord. Dieser Erfolg war keine Eintagsfliege. Auch im April und im Mai lagen die Seitenaufrufe auf grenzecho.net mit fast 5 respektive 4,4 Millionen Aufrufen deutlich über den Zahlen vom Vorjahr. Die Wochenzeitungen konnten nach nur vier Wochen Pause wieder starten, mit lokaler Information und den beliebten Familienanzeigen oder dem umfangreichen Job- und Immobilienmarkt.

Bereits vor der Krise war das GrenzEcho der eindeutige Marktführer im ostbelgischen Onlinemarkt – mit einem Marktanteil von rund 75 Prozent. Daran hat die Krise nichts geändert. In Zukunft bietet das integrierte Team von OBM und GrenzEcho den Werbetreibenden nach bessere Möglichkeiten, seine Kunden in bis zu knapp 80.000 Haushalten in und um Ostbelgien bis nach Luxemburg zu erreichen. (red)

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