Nächste Lockerungsphase in den WPZS für Juni beschlossen

<p>Auch im Eupener Josephsheim wird im Juni die Anzahl Besuche erweitert.</p>
Auch im Eupener Josephsheim wird im Juni die Anzahl Besuche erweitert. | Foto: David Hagemann

Bereits im März habe der Minister unterstrichen, dass die getroffenen Maßnahmen zum Schutze der Bewohner in den Wohn- und Pflegezentren verhältnismäßig sein müssten. Damals wurde der Zugang zu den Einrichtungen für die Öffentlichkeit ausgesetzt, um das Risiko einer Infektion für die Bewohner zu reduzieren. Die getroffenen Schutzmaßnahmen hätten sich in den letzten zwei Monaten bewährt.

„Die Infektionszahlen in Belgien sind allgemein rückläufig. Diesen Trend beobachten wir auch in unseren Wohn- und Pflegezentren. Dort gibt es inzwischen nur noch eine Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist. Alle anderen gelten als geheilt. Auch wenn die Bewohner weiterhin zur Hochrisiko-Gruppe zählen, ist es aus diesem Grund mehr als gerechtfertigt, dass auch die Bewohner in den Senioreneinrichtungen von dieser Entwicklung profitieren können“, so Antoniadis.

Daher sollen ab Dienstag die gemeinsamen Gruppenaktivitäten in den Häusern schrittweise weiter hochgefahren und somit auch die Kontakte und der Austausch unter den Senioren weiter ausgebaut werden.

Außerdem sollen die Bewohner mehr Besucher empfangen können. Zur Erweiterung der Kontakte sollen nun zwei Besucher gleichzeitig einen Heimbewohner sehen dürfen. Dies vor dem Hintergrund der bereits ergriffenen Vorsichts- und Hygienemaßnahmen in den Einrichtungen. Weitere Lockerungen zu den Besuchskontakten sind laut Mitteilung in Vorbereitung. Auch externe Dienstleister sollen wieder in den Einrichtungen arbeiten. So dürfen z.B. Frisöre, medizinische Fußpfleger und Seelsorger, nach einer Hygieneeinweisung durch die Einrichtung, ihre Tätigkeiten wieder aufnehmen. Die medizinischen Fußpfleger durften bisher nur in dringenden Situationen ihre Dienstleistungen anbieten. Des Weiteren werde die Dienststelle für Selbstbestimmtes Leben ihre Präsenz in den Einrichtungen erhöhen. Ehrenamtliche werden ebenfalls wieder eingesetzt, allerdings nur im Außenbereich. Sie sollen das Personal bei der Durchführung der Besuche der Angehörigen unterstützen. (red)

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