Erste Laptops für bedürftige Schüler in Ostbelgien eingetroffen

<p>Erste Laptops für bedürftige Schüler in Ostbelgien eingetroffen</p>
Illustrationsbild: dpa

Wie es in einer Pressemitteilung aus dem Kabinett des Ministers heißt, werden die Laptops den Schülern zur Verfügung gestellt, deren Familien nicht über die finanziellen Mittel verfügen, ein Gerät zu erwerben oder in deren Haushalt mehrere schulpflichtige Kinder und Jugendliche leben und somit nicht genügend Geräte zur Verfügung stehen. Wer ein Gerät erhält, entscheiden die Schulleiter auf Grundlage von einheitlichen Kriterien zur sozialen Bedürftigkeit. Die Laptops bleiben nicht nur bis zum Ende dieses Schuljahres im Besitz der Schüler, sondern dürfen darüber hinaus auch für das Schuljahr 2020-2021 weiter genutzt werden. Am Ende des kommenden Schuljahres entscheiden die Schulen über den weiteren Verbleib der Laptops.

Alle Sekundarschulen und die beiden ZAWM haben einen Bedarf ermittelt und erhielten daraufhin in dieser Woche eine Lieferung von Digital for Youth. Auch das Mosaik Zentrum Eupen und das Asylbewerberheim Belle Vue in Eupen erhielten Laptops.

Da nach der Verteilung der Laptops an bedürftige Sekundarschüler noch 202 Laptops übrig waren, hat Minister Mollers beschlossen, die verbleibenden Geräte bedürftigen Primarschülern zur Verfügung zu stellen. 20 Grundschulen haben innerhalb der vorgesehenen Frist einen Bedarf von insgesamt 167 Geräten ermittelt. Die Geräte werden voraussichtlich bereits in der kommenden Woche durch Digital for Youth an die Grundschulen geliefert. Die verbleibenden 35 Laptops dienen als Reserve, sollten nachträglich noch Anträge eingehen.

Da zurzeit vermehrt im Home-Office gearbeitet wird und auch die Schüler im Fernunterricht auf eine funktionierende Internetverbindung angewiesen sind, habe die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft ihre Bemühungen intensiviert, den Netz- und Internetausbau in der Region weiter voranzutreiben, heißt es. Dazu stehe sie in stetigem Austausch mit den Netzanbietern. „Leider liegt es nicht in unserer alleinigen Macht, dieses Problem zu lösen. Wir sind auf die Telekommunikationsanbieter angewiesen“, bedauert Minister Mollers.

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