Grenzkontrollen: Petition erzielte rund 7.000 Unterschriften

<p>Foto: Photo News</p>
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Dieser Bitte sei Arimont nachgekommen, hieß es in einer Mitteilung: Die Petition wurde Premierministerin Sophie Wilmès (MR) sowie Innenminister De Crem (CD&V) in einem Schreiben weitergeleitet. Die Petition hatte innerhalb von nur zweieinhalb Wochen über 7.000 Unterschriften gesammelt – maßgeblich in Ostbelgien – und somit das Sammelziel erreicht. Die Petenten fordern u.a., dass die Aufhebung der strikten Grenzkontrollen im Rahmen der Exit-Strategie an erster Stelle stehen sollte. Über 3.500 Menschen aus der Grenzregion kommentierten die Petition online entsprechend. In dem Schreiben an Wilmès und De Crem erinnert der EU-Abgeordnete nochmals an seine beiden Briefe, in denen er ebenfalls eine schnellstmögliche Einstellung der Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen eingefordert hatte.

„In der Petition wird zurecht herausgestellt, dass wir die europäischen Errungenschaften in unseren Grenzregionen, die durch die Schengen-Verträge erreicht wurden, nicht von heute auf morgen aufgeben dürfen. Eine schnellstmögliche Einstellung der Grenzkontrollen und Einreisebeschränkungen ist notwendig, da die getroffenen Maßnahmen nicht mehr verhältnismäßig sind: Alle uns umgebenden Regionen setzen ähnliche Schutzmaßnahmen gegen das Virus um“.

Für die Petenten ist es ebenfalls „bedenklich, Reisen ins benachbarte Ausland zu verbieten, obgleich dort ganz ähnliche Bestimmungen zur Erreichung desselben Zieles in Kraft sind“. In der Petition wird betont, dass der grenzüberschreitende Austausch wesentlich dazu beigetragen habe, „Ressentiments und Vorurteile auf allen Seiten der Grenzen abzubauen. Was hier und in anderen Grenzregionen im Laufe der Jahre entstanden ist, kann als vorbildlich für die gesamte Europäische Union angesehen werden. Pandemien wie die derzeitige lassen sich nur gemeinsam bekämpfen“. (red)

Kommentare

  • .. das ist einfach Toll was hier bei uns geschehen ist... nach dem ersten WK mussten die Kinder aufpassen das sie nicht erschossen wurden wenn sie in Lichtenbusch zur anderen Straßenseite liefen, um zu spielen... Gott sei Dank das dieses der Vergangenheit angehört.. wir Neu Belgier wurden Jahrzente und bei manchen Alten Belgier bis heute nicht anerkannt.. erst als sich hiesige Politiker stark machten und um die Ostkantone kämpften, sei es sprachlcih Erleichterungen und siehe da heute eine eigene Regierung für 70. 000 Menschen, auf die Beine gestellt haben..
    Aber damit nicht genug... Anfang der 70er Jhahre bis heute wird unser kleiner Erdteil von hunderten ausländischen Menschen bewohnt, die die vielen Vorteile bei uns geniesen.. nur leider können wir Belgier in 3ter bis 5ter Generation nicht davon profitieren, wir müssen alle belgischen Einlagen bezahlen die anderen nicht und ich persönlich finde das nicht in Ordnung, denn wenn ich schon in einem andern Lande leben möchte, dann soll es nicht nur alleine wegen des lieben Geldes sein...

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