„Eine Untersuchung muss nun die genauen Umstände des Unfalls klären. Die Staatsanwaltschaft hat noch am Freitagabend einen Rechtsmediziner und einen Verkehrsexperten zum Unfallort bestellt“, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.
Der Unfall ereignete sich am Freitagabend gegen 21 Uhr. „Eine Polizeistreife verfolgte zwei Rollerfahrer, weil diese Gas gegeben hatten, nachdem sie die Beamten entdeckt hatten“, heißt es weiter.
Eine weitere Polizeistreife sei daraufhin zur Verstärkung hinzugerufen worden und habe sich den beiden Rollerfahrern aus entgegengesetzter Fahrtrichtung genähert. Das spätere Opfer habe dann einen Lieferwagen überholt und sei dabei mit dem Polizeifahrzeug kollidiert.
Inzwischen sind in Anderlecht mehrere Menschen auf die Straße gegangen, um trotz Versammlungsverbots für das Unfallopfer zu protestieren. Auf Bildern, die die Zeitung „Bruzz“ veröffentlicht hat, sind randalierende Jugendliche zu sehen, die unter anderem das Fenster eines Streifenwagens mit einem Stein einschlagen. Inzwischen habe die Polizei die Situation unter Kontrolle gebracht. Eine naheliegende U-Bahn-Station musste geschlossen werden. (belga)

Kommentare
Tja, wer mag wohl wieder in Anderlecht in BAnden randalieren? Die üblichen Verdächtigen, die uns soooo bereichern, kein Zweifel!
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