Solidarität – aber wie?

In diesen C-Zeiten ist viel die Rede von Solidarität – mit brauchbaren und auch fraglichen Ausdrucksformen. Ich gestehe jedem seine persönliche Art und Weise zu, Solidarität zu leben, erlaube mir aber auch, ein Fragezeichen zu setzen dort, wo die Wirkung mir nicht einleuchtet (z. B. wenn Polizeiautos in Brüssel abends um acht ein Hupkonzert veranstalten,... wenn Händeklatschen vom offenen Fenster vor leeren Straßen jemand unterstützen soll,... wenn Kirchenglocken um drei Uhr läuten für...). Mir wird vorgegaukelt, ich sei solidarisch, wenn ich mich als „Alter“ zu Hause „verbarrikadiere“! Ich möchte meine Solidarität mit „Händen greifbar“ machen, aber darf es nicht. Vielleicht fehlt mir aber auch nur die Fantasie dazu – bin dankbar für jede Anregung! Eine Frage an die GrenzEcho-Redaktion: Wie kann ich mich solidarisch mit diesem oder jenem guten Leserbrief-Inhalt zeigen, ohne Überstrapazieren der Rubrik „Das Wort den Lesern“?

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