Aachen
Diese Frage beschreibt ein hochaktuelles Problem bei Claas, einem weltweit führenden Hersteller von Landtechnik. Über 300 Studierende der des Fachbereichs Maschinenbau und Mechatronik an der Fachhochschule Aachen hatten in diesem Jahr sechs Tage Zeit, sich in der Projektwoche „pro 8“ mit diesem realen Problem aus der industriellen Praxis auseinanderzusetzen.
13 Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulen der Region traten in zwei eigenen Teams gegeneinander an. Die Zusammenarbeit mit den Schulen wird durch das NRW-Förderprogramm „ANTalive“ (Angewandte Naturwissenschaften und Technik live erleben) ermöglicht. „Unser Ziel bei der Projektarbeit ist es, den Studierenden unter Zeit- und Aufgabendruck die Praxis des Ingenieurwesens näher zu bringen“, erklärt Prof. Dr. Martina Klocke, Prodekanin des Fachbereichs. Gemeinsam mit Prof. Dr. Klaus-Peter Kämper, Dekan des Fachbereichs, und einem langjährig erprobten eingespielten Team von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie Studierenden des Fachbereichs und mit Unterstützung der Katholischen Hochschule Aachen (KatHO) organisiert sie pro 8 seit 2008.
Im Laufe der Woche hatten die Studierenden sowie die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, den Experten aus dem Industrieunternehmen und auch den Professorinnen und Professoren des Fachbereichs gezielt Fragen zum Thema und zu den erarbeiteten Konzepten zu stellen. Nach Abgabe der Ergebnisse und Präsentation der Lösungen aller 36 Teams vor der Jury haben nun beim großen Finale die drei besten Studierenden-Teams um die Plätze auf dem Siegerpodest gekämpft. Hierzu stellten die jeweiligen Gruppen vor dem gesamten Plenum ihre Konzepte vor, die den Schwerpunkt auf einem robusten, platzsparenden und benutzerfreundlichen Lösungsansatz legten.
Mit ihrem Projekt „Multicab“ siegte die beste Schülergruppe, und für „Uni. Comp 4.0“ wurde das beste Studierendenteam ausgezeichnet. Bei „Uni. Comp 4.0“ handelte es sich um eine einheitliche Konstruktion, die auf alle drei Maschinen übertragen werden kann. Die Gruppe plante u. a. einen ergonomisch einstellbaren Sitz, eine Multifunktionsarmlehne und eine Sensortechnik zur Erkennung von Tieren und Gegenständen im Feld sowie einen „Stop-Sleep-Sensor“ für den Fahrer oder die Fahrerin ein. (red)
Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren