Licht aus für die Umwelt: Belgier sollen zu Hause den Stecker ziehen

<p>Licht aus für die Umwelt: Belgier sollen zu Hause den Stecker ziehen</p>
Illustrationsbild: dpa

Rund um den Globus gehen jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter aus. Auch vielen Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise dem Brüsseler Atomium, wird für eine Stunde der Saft abgedreht.

Bei der Aktion geht es nicht darum, durch das Lichtausschalten Energie zu sparen. Die „Earth Hour“ ist vielmehr ein symbolischer und friedlicher Protest. Dass während dieser Stunde auch Energie gespart werde, sei zwar „ein schöner Nebeneffekt“, so die Initiatoren, in erster Linie gehe es aber darum, dass alle Teilnehmer durch das Symbol des Lichtausschaltens deutlich machen, dass sie von der Politik und Wirtschaft mehr Einsatz für den Umwelt- und Klimaschutz fordern.

„Diese Aktion bietet außerdem die Gelegenheit, über unser Verhältnis zur Natur nachzudenken“, meint Koen Stuyck, Sprecher von WWF Belgien, und unterstreicht, dass dieser „Moment der Selbstreflexion“ mehr als notwendig sei.

Versammlungen vor dunklen Gebäuden wie in den vergangenen Jahren darf es wegen der Coronavirus-Beschränkungen dieses Mal nicht geben. Der WWF ruft daher die Unterstützer deshalb auf, die „Earth Hour“ in den eigenen vier Wänden zu verbringen. Die Umweltschutzorganisation schlägt den Menschen unter anderem vor, zu Hause ein Candle-Light-Dinner zu veranstalten oder Gesellschaftsspiele bei Kerzenlicht zu spielen.

Weltweit beteiligen sich zahlreiche Städte an der Aktion. Erstmals fand sie 2007 in Sydney statt. (belga/calü)

Kommentare

  • Candle-Light - Dinner.... Ok.... Ich koche zuerst mal eine Stunde extra für meine Frau und mich, verbrauche dabei viel Strom und mache dann eine Stunde lang das Licht aus...... Sind die noch ganz dicht?

  • Sehr geehrte Damen und Herren,
    Frage; Darf ich zum Friedhof um Blumen abzulegen?
    Mit freundlichen Grüßen

Kommentar verfassen

2 Comments